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Veränderungen bei MoovIT
Der Wechsel fällt in eine Phase, in der das Unternehmen durch das WDR-Großprojekt CPP deutlich an Sichtbarkeit gewinnt und den Broadcast-Bereich strategisch ausbaut.
Wolfgang Felix geht zum Jahresende in den Ruhestand. Andreas Lautenschläger wird derzeit umfassend eingearbeitet. Wolfgang Felix erläutert, sein Nachfolger solle mit diesem geregelten Übergang mit allen relevanten Informationen ausgestattet sein, um MoovIT erfolgreich fortzuführen.
CPP als Wachstumstreiber
Den Führungswechsel begleitet ein Momentum, das MoovIT zuletzt spürbar mehr Aufmerksamkeit verschafft hat: das CPP-Projekt beim WDR. Nach fast zweijähriger Ausschreibungsphase laufe inzwischen die erste von drei Umsetzungsphasen. Der Produktivstart sei zum Beginn der Bundesliga-Saison 2027/28 vorgesehen, gefolgt von zwei weiteren Ausbaustufen. Das Projekt habe eine bis dahin ungekannte öffentliche Wahrnehmung für MoovIT geschaffen.
Damit einher geht eine wachsende Bedeutung des Broadcast-Geschäfts insgesamt: Die hauseigene Orchestrierungs- und Materialmanagement-Plattform Helmut kommt inzwischen bei nahezu allen Landesrundfunkanstalten zum Einsatz.

Nachfolger von Wolfgang Felix ist Andreas Lautenschläger, er ist bereits Geschäftsführer und deckt den Vertriebsbereich ab.
Sportbusiness mit Großevent-Erfahrung
Auch im Live-Sport-Segment ist MoovIT bei vielen Großevents aktiv und installierte beispielsweise in diesem Jahr in Berlin und London rund 200 Schnittplätze inklusive Speicher-, Netzwerk- und Planungsinfrastruktur. Basis dafür war unter anderem die Technologie, die MoovIT bereits bei einem anderen großen Sportevent im Vorjahr eingesetzt hatte – mit zentralem Rechenzentrum in Köln, SRT-basiertem Ingest und virtualisierten, von Helmut orchestrierten Schnittumgebungen. Für die Zukunft rechnet das Unternehmen im Sportbereich mit einer stärkeren Verlagerung Richtung Cloud-Lösungen.
Selbstverständnis: Systemintegrator, Managed-Service-Anbieter, Softwarehersteller
MoovIT beschreibt sein Geschäftsmodell als Dreiklang aus Systemintegration, Managed Services und eigener Softwareentwicklung – mit einer DNA, die sich aus klassischer Postproduktions-/Fernsehtechnik und IT zusammensetze.
Für Andreas Lautenschläger ist klar: »Ich sehe viel Potenzial für MoovIT. Mit unserem besonderen Dreiklang bringen wir für viele Projekte die richtigen Voraussetzungen mit.«
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