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Focus Enhancement präsentiert Firestore FS-4

Der neue Dock-Discrecorder Firestore FS-4 ist kompakter als die bisher verfügbaren Modelle und sieht aus wie ein Handheld-Computer.

Neben dem bislang verfügbaren Desktop-Modell FS-1, der Studiovariante FS-2 und der FS-3 Version für Schultercamcorder ist der FS-4 ein weiteres Produkt aus dem Line-Up des Herstellers Focus Enhancemet. Im Gegensatz zu den anderen Modellen ist der neue FS-4 sehr kompakt und sieht auf den ersten Blick aus wie ein Handheld-Computer. Aufgrund seiner geringen Größe und der flexiblen Handhabung eignet sich der FS-4 aus Sicht von Focus Enhancement besonders für Einsätze bei Events, im schulischen und universitären, aber auch im industriellen Bereich.

Wurde die Profivariante FireStore FS-3 (siehe Testbeitrag darüber) über das Akkusystem des Camcorder mit der nötigen Energie versorgt, so erfolgt die Energieversorgung des FS-4 über einen wechselbaren, eigenen Akku. Der FS-4 lässt sich entweder am Blitzschuh des Camcorder befestigen oder über einen Clip am Gürtel oder an einer Tasche.

Zwei FireStore FS-4 Modelle sollen erhältlich sein: FS-4 und FS-4 Pro. Beide verfügen standardmäßig über eine 40 GB große Festplatte, zwei 6-Pin-FireWire-Schnittstellen, ein LC-Display für die Statusanzeige sowie ein Tastenfeld für die Systemeinstellungen. Die Aufnahmefunktionen können entweder über den Camcorder ferngesteuert (Slave Mode) oder direkt am FS-4 vorgenommen werden.

Die Direct-to-Edit-Technologie (DTE), die Focus für den Firestore entwickelt hat, erlaubt es dem Anwender, Videomaterial direkt in dem Dateiformat aufzuzeichnen, das er für sein Editing-Programm benötigt. Das zeitaufwändige Capturing und Formatwandeln entfällt dann. Die Verbindung zum Camcorder oder zum PC stellt der FS-4 via FireWire-Kabel her.

Wie die bisherigen FireStore-Diskrekorder unterstützen auch FS-4 und FS-4 Pro die gängigen DTE-Technologie-Formate wie RawDV, AVI Type 1, AVI Type 2, Matrox AVI, Canopus AVI und QuickTime und auch 24P. Der FS-4 Pro beherrscht zusätzlich Avid-OMF- und Pinnacle-AVI-Formate. Weitere Formate wie HDV und MXF wurden bereits während der NAB 2004 im Rahmen einer Technologiedemonstration vorgeführt und sollen im Jahr 2005 per Software-Update verfügbar werden.

Weitere Features des FS-4 Pro sind verschiedene »Retro-Record«-Modi, eine einstellbare Zeitrafferfunktion, Loop-Wiedergabe und die Möglichkeiten, verschiedene Dateiordner anzulegen und zu verwalten. Für FS-4 Pro ist auch eine 80 GB Festplatte verfügbar, wodurch die Aufzeichnungskapazität auf bis zu 6 Stunden steigt.

FireStore FS-4 und FireStore FS-4 Pro sollen voraussichtlich ab Dezember 2004 über die weltweit vertretenden Focus-Enhancements-Händler erhältlich sein. Der Nettopreis für den FS-4 soll dann bei rund 800 Euro liegen. Der FS-4 Pro soll mit einer 40-GB-Festplatte rund 1.200 Euro kosten, mit der 80-GB-Festplatte dagegen 1.700 Euro.

Autor: red

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