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NAB2016: Lawo präsentiert V-Matrix

V-Matrix stellt eine vollständig virtualisierte Echtzeit-Produktionsinfrastruktur bereit, die es möglichen soll, dem V-Matrix-System unterschiedlichste Funktionen zuzuordnen.
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Lawo präsentiert die virtualisierte Echtzeit-Produktionsinfrastruktur V-Link .

V-Matrix ist eine Software-definierte IP Core Routing- und Processing-Plattform, die auf den Prinzipien von Datenzentren aufbaut. V-Matrix stellt eine vollständig virtualisierte Echtzeit-Produktionsinfrastruktur bereit. So lässt sich eine verteilte IP Routing- und Processing-Matrix mit frame-genauem Clean Switching wie bei herkömmlichen Baseband-Kreuzschienen aufbauen, erläutert Lawo.

Generische Hochleistungs Core-Processing-Blades und software-definierte »Virtual Modules« bieten jede erforderliche Funktionalität. So können ganze Arbeitsabläufe im Wechsel der Produktionen und ihren entsprechenden Anforderungen ausgetauscht werden. Die Core Processing Blades sind in Gehäusen von 1, 2 oder 3 HE untergebracht. Über optionale V-Matrix I/O-Cards bieten sie physikalische Konnektivität zu herkömmlichem SDI-Equipment, wobei das Lawo VSM Broadcast Control und Monitoring System als Steuerungsebene dient. Das System ermöglicht das Schalten und Routen von Signalen sowohl in der IP- als auch in der SDI-Domäne und beinhaltet die Lawo SDN-Steuerung für Videorouting mit Frame-genauem Clean Switching in der IP-Domäne wie auch die Steuerung und das Monitoring für bestehende SDI-Infrastrukturen und IP-basierte Drittgeräte.

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Andreas Hilmer von Lawo sieht großes Potenzial in der V-Matrix-Lösung.

Als vollständig IP-basierte Plattform kann V-Matrix überall – in einem Ü-Wagen, einem Fernsehstudio oder einem Hauptschaltraum – als virtualisierte Core-Infrastruktur für Live-Produktion eingesetzt werden, so Lawo. Da die Möglichkeiten des Systems und die Funktionalität der Signalketten nicht von physikalischer Konnektivität von Hardwaremodulen bestimmt sind, kann das Routing und das Processing sowohl dezentralisiert und über ein oder mehrere Gebäude verteilt sein als auch zentralisiert an einem Standort wie einem Ü-Wagen geleistet werden. Die funktionsagnostische Core-Processing-Hardware von V-Matrix erlaubt es den Anwendern, komplexe Workflows abzubilden, indem sie einfach die entsprechenden Virtual Modules laden und aktivieren. Die Virtual Modules können je nach Produktionsanforderungen während des Betriebs ausgewechselt werden. Durch Kaskadieren vieler Virtual Modules kann V-Matrix linear bis zu mehreren Tausend SDI I/Os und Audio/Video Processing-Funktionen skaliert werden, was eine beispiellose Flexibilität, Vielseitigkeit und Kosteneffizienz darstellt.

Für Philipp Lawo, CEO des Unternehmens, bietet »V-Matrix eine wirklich zukunftssichere Core-Infrastruktur: sie basiert auf offenen Standards, benötigt erheblich weniger Platz im Rack, verbraucht weniger Energie und bringt bedeutend weniger Einschränkungen für den Broadcastbetrieb mit sich. Nun können wir die Möglichkeit bieten, jede Broadcast-Installation in eine flexible, zukunftssichere Produktionseinrichtung umzuwandeln, die eine große Palette von Workflows adressiert und den Übergang zu einer vollkommen IP-basierten Umgebung unterstützt.«

V-Matrix basiert vollständig auf offenen Standards und erfüllt die AIMS-Roadmap: SMPTE 2022-6/-7, VSF TR-03/04, AES67 sowie SMPTE VC-2 und Ember+ gewährleisten beim Kunden den Übergang zu einer vollkommen IP-basierten Umgebung.

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