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TAG Video Systems sorgt für Interoperabilität
MXL ist ein großes Thema auf der NAB. Der Open-Source-Standard für den Medientransport wurde Anfang 2026 erstmals als stabile Spezifikation veröffentlicht. Statt paketbasiertem Streaming werden mit MXL Video, Audio und Metadaten über direkten Speichertransfer nativ in jeder IP-Umgebung ohne PTP-Abhängigkeiten übertragen. MXL ist Teil des umfassenderen Dynamic Media Facility (DMF)-Frameworks, das eine vollständig softwaredefinierte Rundfunkproduktion ermöglicht. Beide befinden sich noch in einem frühen Stadium der Entwicklung.
Mit MXL können Broadcaster softwaredefinierte Einrichtungen nutzen, die nicht mehr an eine feste physische Infrastruktur gebunden sind. Dabei werden virtuelle Regieräume und Produktionsworkflows nach Bedarf und zur gewünschten Zeit bereitgestellt, konfiguriert und skaliert. MXL fungiert als Cloud-Enabler, der unkomprimierte Workflows in der Cloud effizienter macht.
»Die inhärente Latenz von ST 2110 kann mit MXL beseitigt werden. In der Anwendung wird keine CPU-Zeit für die Formatierung und das Timing von 2110-Paketen aufgewendet, so dass der Transport nicht nur schneller als in Echtzeit erfolgen kann, sondern auch mehr Rechenleistung für die Anwendung zur Verfügung steht«, sagte Michael Demb, Vice President of Product Strategy bei TAG Video Systems.
TAG unterstützt den Trend zu softwaredefinierten und dynamisch orchestrierten Produktionsumgebungen, der auch Tools zur Überwachung und Qualitätskontrolle erfasst. TAG verfügt über eine erste funktionierende MXL-Implementierung, die nun gemeinsam mit anderen Anbietern getestet, validiert und verfeinert wird, um die von den Kunden benötigte Interoperabilität zu gewährleisten.
MXL und DMF basieren auf einem IT-zentrierten Architekturmodell, das in den von TAG verfolgten Ansatz passt. Die Plattform von TAG ist softwarebasiert, um sich in komplexe Umgebungen mit mehreren Anbietern zu integrieren.
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