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TAG Video Systems senkt Hardware-Kosten
TAG Video Systems hat eine Optimierung der Speichernutzung seiner Software vorgestellt. Bislang setzte der Anbieter für IP-Monitoring- und Multiviewer-Lösungen bei komprimierten Workflows auf Mid-Range-Server mit maximal bestücktem Arbeitsspeicher.
Der globale Engpass bei Server-Speicher und die daraus resultierenden Preissprünge veränderten diese Rechnung. Das R&D-Team von TAG entwickelte daraufhin einen Ansatz, der den Speicherbedarf pro Server deutlich reduziert, ohne Abstriche bei der Qualität, wie der Hersteller betont: Mit nur vier statt vollständig bestückten Speichermodulen erreichen die Server eine vergleichbare Monitoring-Leistung.
Bei komprimierten Workflows sinken die Kosten pro Kanal so um bis zu 66 Prozent, während die Serverkapazität nur um rund 20 Prozent zurückgeht. Auch für unkomprimierte ST-2110-Umgebungen liegt das Benchmarking inzwischen vor. Hier fällt die Speicherersparnis ähnlich hoch aus, bei einem größeren Kapazitätsverlust von bis zu rund 50 Prozent in manchen Konfigurationen.
»Wir wollten die gestiegenen Speicherpreise nicht einfach an unsere Kunden weitergeben, sondern die Lösung neu durchdenken«, sagt Stas Bangiev, VP R&D bei TAG Video Systems.
Die Optimierung ist Teil der aktuellen MCM-Softwareversion und steht Kunden im Rahmen des Zero-Friction-Abonnements ohne Aufpreis zur Verfügung.









