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NAB2015: Farbe bei Adobe im Fokus

Adobe konzentriert sich zur NAB2015 stark auf das Theme »Color«, zeigt neue Apps und präsentiert mit »Candy« die Beta-Version einer App, die es erlaubt, mit dem Smartphone Fotos zu machen und deren Farbstimmung einfach zu verändern und bei Bedarf auf Videoprojekte zu übertragen.

Die Bearbeitung von Farb-Looks und -stimmungen in unterschiedlichsten Programmen und Ausprägungen ist ein großes Thema in der Postproduktion, das aber bis dato nicht in dem Ausmaß ausgereizt wird, wie es aus der Sicht von Adobe möglich wäre. Deshalb hat der Hersteller neue Wege und Möglichkeiten entwickelt, mit denen dieses Feld in der Postproduktion besser ausgeschöpft werden kann.

So bietet etwa die Video-Editing-Software Premiere Pro CC nun einen neuen Color Workspace und ein integriertes Lumetri-Panel, das es den Editoren ermöglicht, innerhalb ihrer Schnitt-Software Farbstimmungen nicht nur zu korrigieren, sondern auch kreativ zu gestalten. Weitere Details zu den Premiere Pro CC-Neuheiten gibt es hier. 

Damit es für Kreative möglichst einfach ist, Looks zu gestalten und ihre Ideen an andere weiterzugeben, hat Adobe »Candy« entwickelt. Die Beta-Version dieses Produkts zeigt, wie es Adobe möglich machen will, den richtigen Look zu finden, zu speichern und weiterzugeben. Die Idee dahinter ist einfach: Man nimmt etwa mit dem Smartphone ein Foto auf, das eine interessante Farbstimmung aufweist, oder man verändert sie so, bis man damit zufrieden ist. Aber auch um Änderungen vorzunehmen, muss man nicht in komplexe Einstellmenüs abtauchen, sondern kann mit einer ganz einfachen Kugelwolke intuitiv arbeiten. Üblicherweise bräuchte man einigermaßen gute Color-Grading-Kenntnisse, wenn man diesen Look dann innerhalb eines Projekts nachbauen wollte.

Mit Candy soll das anders werden. Candy braucht hierfür nur drei Schritte: Zunächst zeichnet man ein Foto mit der gewünschten Lichtstimmung auf. Dann wählt man etwa dessen Mitteltöne aus und passt deren Intensität an. Im dritten Schritt speichert man diesen Look in die Creative-Cloud-Bibliothek. Dort steht der Look dann zur Verfügung, und man kann ihn mit Premiere Pro, After Effects oder Premiere Clip aufrufen und damit arbeiten.

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10.04.2015 – NAB2015: So berichtet film-tv-video.de aus Las Vegas

Autor: red

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