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Weltcup-Slalom: Kameradrohne stürzt während Rennens auf Piste

Bei einem Weltcup-Slalomrennen im italienischen Madonna di Campiglio ist eine Kameradrohne auf die Rennstrecke gestürzt und hätte fast den österreichischen Rennfahrer Marcel Hirscher getroffen, der zu diesem Zeitpunkt seinen zweiten Durchgang innerhalb des Wettbewerbs absolvierte. Dieser Vorfall befeuert erneut die Diskussion um die Sicherheit beim Einsatz von Kameradrohnen.

Der Skirennfahrer Hirscher startete im zweiten Durchgang als Vorletzter auf der Slalomrennstrecke Canalone Miramonti. Dicht hinter ihm stürzte eine Kameradrohne ab, zerschellte unmittelbar hinter dem Sportler auf der Piste und zerbrach in viele Einzelteile.

Hirscher sprach zwar von einer »absoluten Frechheit«, blieb aber in seiner Kritik insgesamt noch moderat, wenn man berücksichtigt, dass er sehr knapp einer Katastrophe entgangen ist: »Wer auch immer verantwortlich ist für das: Bittschön passt’s auf — besser.«

Deutlicher wurde Renndirektor Markus Waldner, der sagte, die Drohne habe einen vorher festgelegten Flugkorridor verlassen und es werde klare Konsequenzen aus diesem Vorfall geben. Dem ORF sagte er zudem: »Ob es jetzt erlaubt ist oder nicht, in Zukunft wird das ganz sicher nicht mehr eingesetzt werden.«

In Italien ist der Einsatz von Drohnen bei Sportereignissen und Konzerten prinzipiell erlaubt, allerdings darf nicht direkt über Menschenmengen geflogen werden.

Marcel Hirscher beendete seinen zweiten Durchgang trotz des Zwischenfalls mit einer sehr guten Zeit und schloss das Rennen insgesamt auf Platz zwei ab.

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Autor: red

Bildrechte: ORF, SRF

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