Anzeige

Deutscher Kamerapreis 2026

Insgesamt 35 Kameraleute, Filmeditorinnen und -editoren gehen ins Rennen um die renommierteste Auszeichnung für Bildgestaltung in Film und Fernsehen im deutschsprachigen Raum.

In diesem Jahr hat die unabhängige Fachjury insgesamt 414 hochkarätige Produktionen gesichtet und nach einer intensiven Jurywoche zahlreiche Kreative für den Deutschen Kamerapreis nominiert. Am 8. Mai 2026 werden die Preisträgerinnen und Preisträger geehrt und nehmen ihre Deutschen Kamerapreise im WDR Funkhaus in Köln entgegen.

©WDR/Melanie Grande/Claus Görgen

Am 8. Mai 2026 werden die Preisträgerinnen und Preisträger geehrt.

In der Kategorie Fiktion Kino darf Kameramann Fabian Gamper – bereits 2018 Gewinner des Deutschen Kamerapreises – erneut auf eine Auszeichnung hoffen, in diesem Jahr für seine Bildgestaltung in der ZDF-Koproduktion »In die Sonne schauen«. Das bemerkenswerte Drama über vier Mädchen, die zu unterschiedlichen Zeiten am selben Ort gelebt haben, war die deutsche Hoffnung im Oscar-Rennen und hat in Cannes den Preis der Jury gewonnen. Editor Hansjörg Weißbrich könnte in dieser Kategorie für das Historiendrama »Das Verschwinden des Josef Mengele« bereits seinen fünften Deutschen Kamerapreis gewinnen. Auch Kameramann Vladislav Opelyants ist für seine Arbeit in diesem Film nominiert.

Kameramann Andreas Köhler ist in der Kategorie Fiktion Screen für seine Bildgestaltung in der dritten Folge der ARD-Serie »Schwarzes Gold« nominiert, eine historische Westernserie, die den Ölboom in der Lüneburger Heide um 1900 thematisiert. Für den Schnitt des Thrillers »Die Nichte des Polizisten« darf sich Editorin Anna Nekarda Hoffnungen auf einen Preis machen.

© WDR/Ben Knabe/Thomas von der Heiden

Impression der Aufzeichnung im Funkhaus Wallrafplatz in Köln im Jahr 2025.

Für Aufsehen und hitzige Debatten über Rap, Armut und Verantwortung sorgte im vergangenen Jahr die Doku »Babo – Die Haftbefehl-Story«, für die der deutsch-türkische Rapper Aykut Anhan über zwei Jahre mit der Kamera begleitet wurde. Die Filmemacher erhielten den Sonderpreis der 1LIVE-Krone für ein Werk, das zu einem der prägendsten Popkultur-Momente des Jahres wurde. Nominiert in der Kategorie Doku Screen sind für ihre Arbeit an dieser Biografie die drei Editoren und der Kameramann Wesley William Salamone. Sven Wettengel darf sich in derselben Kategorie für seine Bildgestaltung in der Dokumentation »Goodbye Germany – Warum Deutschlands Top-Leichtathleten in die USA auswandern« freuen.

Von großer Themenvielfalt zeugt erneut die Kategorie Doku Kino: Stefan Neuberger, der bereits mehrmals für den Deutschen Kamerapreis nominiert war, hofft in diesem Jahr auf die Trophäe für seine Bildgestaltung in dem Film »Mit Ästen bis zum Himmel«, der die Arbeit des Bundes-Blindeninstituts in Wien dokumentiert. Julian Vogel begleitet mit seiner Kamera in der Doku »Soldaten des Lichts« die Welt der Influencer und Reichsbürger.

Auch in der Kategorie Kurzfilm wird der Deutsche Kamerapreis 2026 vergeben. Nominiert wurden unter anderen Kamerafrau Birgit Bebe Dierken für »The Secret Assistants« und Antonia Schäfer für ihre Bildgestaltung in »They Made You Into A Weapon And Told You To Find Peace«.

Das Kuratorium des Deutschen Kamerapreises vergibt auch in diesem Jahr einen Ehrenpreis.

Simone Friedel geht für die Bildgestaltung in der Produktion »Money Maker: Walter Temmer – Vom schlechten Schüler zum Selfmade-Millionär« in der Kategorie Information und Kultur ins Rennen um die renommierte Auszeichnung. Den Deutschen Kamerapreis bereits zweimal gewonnen hat Jan Mammey, der in diesem Jahr für die Reportage »Arte Re: Wenn Alkohol am Steuer das Auto kostet« erneut nominiert ist. Johannes Pfau kann sich für seine Arbeit für den Film »Bolivien – Ada und die Reise ihres Lebens« Chancen auf eine Auszeichnung ausrechnen.

Mit zwei Nachwuchspreisen fördert der Deutsche Kamerapreis e.V. junge Filmschaffende in der Ausbildung und am Anfang ihrer Karriere. Nominiert sind die Kameraleute Sophia Fenn (»Tabir«), Luca Hain (»Inkubus«) und Yunus Çağ Köylü (»Lonig und Havendel«) sowie die Editorinnen und Editoren Catharina Lott und Jonas Riedinger (»Run Me Wild«), Lukas Schoenenberg (»Phönix«) und Wolfgang Purkhauser und Emma Holzapfel (»Babystar«).

Anzeige

Most Popular

Anzeige

Newsletter

Keine Story mehr verpassen und
einfach den Newsletter abonnieren!

Anzeige

Anzeige

NABShow 2026

Die NABShow 2026 findet vom 18. bis 22. April in Las Vegas statt, die Ausstellungsflächen sind vom 19. bis 22. April geöffnet.
Las Vegas
19. bis 22. April

MPTS

MPTS 2026 – Wir feiern 10 Jahre Content Creation
London
13. bis 14. Mai

Anga Com 2026

Kongressmesse für Breitband, Medien & Konnektivität.
Köln
19. bis 21. Mai

Broadcast Asia 2026

Die BroadcastAsia 2026 findet vom 20. bis 22. Mai im Singapore EXPO statt.
Singapur
20. bis 22. Mai

CABSAT

CABSAT wurde 1993 gegründet und hat sich zu einer etablierten Veranstaltung für die Medien- und Kommunikationsbranche in der MEASA-Region (Naher Osten, Afrika, Südasien) entwickelt
Dubai
2. bis 4. Juni

IBC

Führende Veranstaltung für Content und Technologie in der Medienbranche.
Amsterdam
11. bis 14. September

Anzeige