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EVS: Automatisierung im Live-Sport
Automatisches Tracking, KI-gestütztes Reframing, robotische Kamerasysteme: Die Live-Sportproduktion befindet sich mitten in einer Automatisierungswelle. Olivier Barnich, Head of Innovation bei EVS, beschreibt im Gespräch mit film-tv-video.de, wie sich die Anforderungen der Kunden konkret verändern – und wo die Technologie bereits heute greifbare Lösungen liefert.
Olivier Barnich erläutert im Interview, warum Automatisierung in der Sportproduktion kein Zukunftsthema mehr ist, sondern bereits läuft.
Ein konkretes Beispiel: Im Live-Zoom-Server von EVS können Operatoren Spieler automatisch tracken und Inhalte in Echtzeit ins 9:16-Format umformatieren – ohne manuellen Eingriff. Das entlastet die Crew in zeitkritischen Live-Situationen spürbar.
Parallel dazu wächst der Druck, mehr Content für immer mehr digitale Plattformen zu produzieren. Social Media, Streaming, Highlights – Kunden erwarten Tools, die automatisch multiple Versionen eines Inhalts erzeugen. Auch das ist für Barnich ein klarer Automatisierungstreiber.
Der dritte und vielleicht gewichtigste Punkt: Personalmangel. Während die Zahl der zu bedienenden Kameras steigt, wird qualifiziertes Kamerapersonal knapper. Robotische Kameras mit automatischer Steuerung sind für Barnich deshalb kein Gimmick, sondern eine echte Antwort auf ein strukturelles Problem der Branche – und ein Trend, der in den nächsten Jahren weiter an Fahrt aufnehmen wird.
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