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Proton stellt Micro-POV-Kamera Flexy vor
Proton zeigt auf der IBC2026 die Proton Flexy, eine Micro-POV-Kamera mit Verbindung per Standard-Koaxkabel. Die Zwei-Komponenten-Architektur trennt Bildaufnahme und Prozessoreinheit wie beim Vorgängermodell Proton Flex, nutzt zur Verbindung aber ein einzelnes 50-Ohm-Koaxkabel mit SMA-Steckern. Das ermöglicht Kabellängen von bis zu zehn Metern zwischen Kamerakopf und ECU.
Die Trennung erlaubt es, den Kamerakopf in gefährdeten Bereichen zu platzieren, während Prozessor, Stromversorgung und Anschlüsse geschützt untergebracht bleiben – etwa bei Rallye- oder Stock-Car-Rennen. Da der Kamerakopf nur ein Drittel der Gesamtkosten ausmacht, sinkt das wirtschaftliche Risiko für Platzierungen an Stoßstangen, Helmen, Ski-Flaggen oder Torpfosten. Die Standardisierung auf SMA-Steckverbinder und 50-Ohm-Koaxkabel vereinfacht zudem Reparatur und Austausch mit gängigem Equipment, so Proton .
Der Kamerakopf ist in zwei Formfaktoren erhältlich: als IP67-zertifizierter Lipstick-Kopf mit 19 mm Durchmesser und 34 mm Länge (inklusive SMA-Anschluss) sowie als quadratische Variante mit 19 x 19 x 24 mm und integriertem Micro-Koaxkabel. Beide Versionen nutzen einen 1/3-Zoll-Global-Shutter-Sensor mit 12-Bit-Dynamikumfang und liefern 1080p-Bilder über Protons VEGA-Bildprozessor. Die ECU misst 34 x 34 x 19 mm und bietet HD-BNC für SDI-Ausgang, einen Hirose-HR10-Anschluss für Strom und Steuerung, einen SMA-Anschluss für den Flexy-Kopf sowie eine 3,5-mm-Stereo-Audiobuchse für externen Audio-Input. Die Leistungsaufnahme liegt bei 3 W im Spannungsbereich von 6,5 bis 25 V.
Die Flexy ergänzt Protons bestehendes Portfolio an Miniaturkameras, das unterschiedliche Einsatzszenarien abdeckt – von Zoom-Funktionen über 4K-Aufnahme bis zu wetterfesten Ausführungen und verschiedenen Formfaktoren.










