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BirdDog macht Kameras, Konverter und KI zum offenen System
»Es geht nicht nur um Sensorgröße und Zoom-Range, sondern darum, wie Anwender die Technik einsetzen wollen«, sagt Levent Çelik am IBC-Stand von BirdDog (Distribution: avcont).
Levent Çelik stellt die neuen BirdDog-Produkte vor.
Zweite Kamera für Tracking und Auto-Cutting
Die XL Ultra kombiniert eine große Hauptkamera mit einem 4/3-Zoll-CMOS-Sensor mit 20fach optischem Zoom und eine 100°-Panoramakamera mit einem 1/1,8-Zoll-Sensor. Das ermöglicht Multikamera-Schnitt mit Auto-Cutting-Lösungen, zudem bietet die Kamera auch umfassendes Tracking. Bei den Anschlüssen beschränkt sich BirdDog nicht auf einen Standard: 12G-SDI und Fiber sind an Bord, bei den IP-Protokollen wählen Anwender zwischen NDI, Dante AV und SRT.
Outdoor-Kamera O4 sieht 500 Meter weit im Dunkeln
Die BirdDog O4 ist eine PTZ-Kamera, die speziell für den Einsatz im Freien entwickelt wurde. Sie ist nach IP66 zertifiziert und damit für den Allwetter-Einsatz ausgelegt.
Ein integrierter Laser-Nachtsichtmodus erreicht bis zu 500 Meter, externe Infrarotscheinwerfer sind nicht nötig. Die Kamera nimmt in 4K60 auf und bietet 30-fachen optischen Zoom. In HD erweitert ein Telekonverter ihn auf 60-fach. Angebunden wird sie über Full NDI, weitere IP-Schnittstellen oder 12G-SDI.
Die Anschlüsse liegen fest verbaut an der Rückseite, bei abgenommener Bodenplatte sind sie direkt zugänglich. Ein Heizelement gehört zur Ausstattung. Auf einen Scheibenwischer verzichtet BirdDog bewusst, weil mechanische Teile mit der Zeit zur Schwachstelle werden können. Stattdessen sorgt eine Spezialbeschichtung der Frontscheibe für klare Sicht. Ist sie nach Jahren abgetragen, lässt sie sich im Service erneuern.
Video-over-IP für Bring-your-own-Device
Neu im Portfolio ist der Pod. Er wird per USB-C an einen Rechner angeschlossen und per PoE versorgt. NDI-Signale gelangen über ihn als USB-Quelle in die Konferenzsoftware. Per Tastendruck am Gerät wechseln Nutzer zwischen den Quellen. Für komplexere Workflows steht eine API bereit.
Play Pro mit KVM-Funktion
Der Play Pro ist die Weiterentwicklung des Play.
BirdDog hat auf ein Aluminiumgehäuse umgestellt, das besser kühlt. Der Decoder lässt sich nun per PoE speisen. Zwei USB-Ports an der Front ermöglichen KVM-Zugriff: Steht etwa ein Vizrt TriCaster im Serverraum, steuern Anwender ihn mit Maus und Tastatur aus einem beliebigen Raum. Zur Montage gibt es Kabelschlitze und eine V-Mount-Platte.

Sven Feldmann, Geschäftsführer von avcont, Distributor von BirdDog.
Der Play Pro lässt sich so hinter einem Display, auf dem Tisch oder an der Wand befestigen.
KI als Assistent, nicht als Autopilot
Beim Thema KI verfolgt BirdDog einen zurückhaltenden Ansatz. Die Assistenten sollen Anwendern helfen, Kameras zu verstehen, Einstellungen zu ändern, das Netzwerk zu analysieren und Probleme zu finden. Zudem sollen sie Zugriff auf von BirdDog getestetes und abgesichertes Wissen geben. Die Software läuft nicht nur auf separaten Rechnern, sondern direkt auf den Geräten. Für BirdDog ist das Teil eines Gesamtkonzepts aus Kamera, Konverter und Software, das nicht auf einen Markt oder Sektor zugeschnitten sein soll.
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