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Aufbruchzeit
Dass sich derzeit die Zahl der Hausmessen und Roadshows noch stärker häuft als in früheren Jahren, das macht deutlich: Es tut sich was, es gibt mehr zu zeigen und zu erklären. Die Branche blickt insgesamt positiver in die Zukunft, viele Kunden wollen und müssen investieren. Das Hauptthema ist klar: HD ist ganz zweifellos das meistgenannte »Buzzword«. Der von Panasonic angekündigte, kompakte HD-Camcorder, der zum Jahrensende kommen und »echtes« HD unter 10.000 Euro bieten soll, gibt die Richtung vor. Sony legt ebenfalls schon nach und setzt auf Breitenwirkung: Einen neu vorgestellten, preisgünstigen Consumer-HDV-Camcorder will der Hersteller für rund 2.000 Euro anbieten, eine daraus abgeleitete Profi-Variante soll es für weniger als 3.000 Euro geben (siehe News).
Gerade für unabhängige Filmemacher und Produktionen mit engem Budget bieten solche Produkte neue Chancen. Dennoch sind auch viele Fragen offen: Reicht die Qualität für die Projektion auf der großen Leinwand aus? Welche Probleme gibt es in der Postproduktion, wenn über mehrere Generationen gearbeitet wird? Wie sieht es mit professionellem Zubehör für die Camcorder aus? Wie zuverlässig ist das Equipment? Auf welchen Displays werden die Produktionen schlussendlich gezeigt?
Eine gute Gelegenheit, sich über solche Fragen mit Insidern auszutauschen und den aktuellen Stand der Entwicklung zu verfolgen, sind die Roadshows und Branchen-Events wie die »Digitale Cinematographie«, die am 30. Juni im München stattfindet (http://www.digitale-cinematographie.de).
Und natürlich will auch www.film-tv-video.de seinen Beitrag leisten. So steht ab sofort ein umfangreicher NAB-Messebericht über Digital-Film-Neuheiten zum Download bereit. Weitere NAB-Nachberichte werden folgen – und das ist noch längst nicht alles.
Sie werden sehen.
Autor: Christine Gebhard, Gerd Voigt-Müller
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