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Rosendahl: BonsaiDrive

Standalone-Harddiskrekorder nun mit Gigabit-Ethernet-Schnittstelle für den Datentransfer per FTP.

Der Video- und Audio-Harddiskrecorder BonsaiDrive fand bisher in der Postproduction, im Audiobereich und auch als Messezuspieler Anwendung. Mit der neuen Gigabit-Ethernet-Schnittstelle soll er sich nun unter anderem auch für Live-Editing, Archivzwecke und File-Transfer eignen. Der Austausch von Video- und Audiofiles wird damit laut Hersteller optimiert. Clips können nun über ein FTP-Programm auf den Computer transferiert und wieder zurückgespielt werden.

Als Austauschformat wird das Quicktime-Format verwendet, das sowohl auf Mac- als auch Windows-Rechnern verfügbar ist. Als Codec wird Quicktime 8 Bit uncompressed verwendet, um eine hohe Bildqualität zu bewahren. Als besonderes Feature nennt der Anbieter DieAgenten die Möglichkeit, dass Clips sofort nach Aktivieren der Aufnahme auf dem BonsaiDrive verfügbar sind und — noch während der weiterlaufenden Aufnahme — schon am Computer bearbeitet werden können. Laut Hersteller kann das System mit dieser »Edit while Ingest«-Funktion auch überall dort eingesetzt werden, wo es auf sofortige Verfügbarkeit des Materials ankommt, zum Beispiel in Ü-Wagen oder Übertragungsstudios. Die parallele, timecode-gleiche Aufzeichnung eines Clips auf die interne Festplatte des BonsaiDrive soll zusätzliche Sicherheit bieten und zukünftige Arbeitsschritte erleichtern. Alle Einstellungen können dem Hersteller zufolge über On-Screen-Menüs vorgenommen werden, wodurch kein Rechner notwendig sein soll.

DieAgenten bieten BonsaiDrive mit LAN-Option im Package an, inklusive SDI-Schnittstelle und 500-GB-Festplatte — zum Netto-Listenpreis von rund 2.400 Euro. Bereits bestehende Bonsai-Systeme können laut Hersteller nachgerüstet werden. Die LAN-Option soll hierfür zum Netto-Listenpreis von rund 550 Euro erhältlich sein.

Autor: red

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