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GoPro: Eigene Drohne kommt 2016

An der Börse wird GoPro derzeit gebeutelt: Das Unternehmen kann zwar stattliche Umsatz- und Gewinnzuwächse verzeichnen, die Erwartungen der Analysten werden damit aber noch nicht erfüllt — deshalb wird GoPro von diesen herabgestuft und so muss die Aktie mit Kursverlusten kämpfen. Nun soll es der schon angekündigte Einstieg ins Drohnengeschäft richten, der im ersten Halbjahr 2016 erfolgen soll — und für den GoPro mit der Veröffentlichung erster Flugaufnahmen die Erwartungen anheizte.

Für das dritte Quartal 2015 hatte GoPro einen Umsatzzuwachs von 43 % gegenüber dem Vorjahr bekanntgegeben, auf gut 400 Millionen US-Dollar. Der Gewinn kletterte um fast 30 % auf 18,8 Millionen US-Dollar. Diese Ergebnisse, nach denen sich viele andere Unternehmen in der Branche sehnen würden, reichen den Analysten aber nicht — und deshalb befindet sich der GoPro-Aktienkurs derzeit auf Talfahrt.

Um so größere Hoffnungen liegen daher auf einem Projekt, das GoPro schon länger angekündigt hat und das vor ein paar Wochen mit der Veröffentlichung von ersten Flugaufnahmen angeheizt wurde: GoPro will eigene Flugdrohnen anbieten und damit dem Kameradrohnen-Marktführer DJI Konkurrenz machen. Noch relativ vage ist das Startdatum: Im ersten Halbjahr 2016 werde man mit einem Quadrokopter in den Markt gehen, lässt GoPro verlauten.

Das bisher gezeigte Material habe man mit einem Prototypen der GoPro-Drohne realisiert, als Kamera sei eine Hero 4 im Einsatz gewesen, lässt GoPro wissen. Wichtiger ist aber eine andere Information: Das gezeigte Material sei nicht nachträglich stabilisiert. Wenn das zutrifft, könnte die GoPro-Drohne im Markt tatsächlich eine größere Wirkung entfalten — solange der Preis stimmt, der aber momentan noch das Objekt reiner Spekulation ist.

Das Firmenvideo von GoPro zeigt laut Hersteller Aufnahmen, die nicht nachträglich in der Postproduction stabilisiert wurden.

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Autor: red

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