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Pictorion Das Werk kauft Imagica-Filmscanner und Baselight-Farbkorrektur
Im Vergleich zum Vorgängermodell Imager XE arbeitet der Filmscanner Imager XE Advanced deutlich schneller und weist laut Hersteller einen extrem guten Bildstand auf: Der Scanner erreicht demnach eine Geschwindigkeit von 4 Sekunden pro Bild in 4K-Auflösung und 14-Bit-Quantisierung. Prinzipiell sind mit dem Gerät Scans bis zu einer Auflösung 6K möglich. Weltweit sind derzeit sieben Imager XE Advanced im Einsatz, nur einer davon in Europa.
Baselight, ein nonlineares System für Color Grading– und Finishing, ermöglicht die Echtzeit-bearbeitung mit Auflösungen bis zu 4K. Pictorion Das Werk sieht darin die Voraussetzung für die kreative und flexible Lichtbestimmung kompletter Kinofilme. Truelight, das Farbmanagement-System von Filmlight, war nach Angaben von Pictorion Das Werk mit entscheidend und wird als wichtiger Systemvorteil gesehen: Es garantiere eine bisher nicht da gewesene filmische Farbtreue des Monitorbildes.
Die Kombination des Imagica-Scanners mit dem Color-Grading-System Baselight und dem bereits bei Pictorion vorhandenen Arri-Laser ermöglicht es dem Unternehmen ab sofort, komplette Filmprojekte mit Spielfilmlänge ohne Qualitätsverluste in einem lückenlosen, datenbasierten Workflow zu bearbeiten (Digital Intermediate). Weil es einen problemlosen Datenaustausch zwischen allen sechs Standorten gebe, so Pictorion Das Werk, komme das in Hamburg stationierte neue Equipment dem gesamten Netzwerk zugute: »hocheffektive, schnelle und kostengünstige Projektbearbeitung bei unveränderter regionaler Kundennähe«.
Nach umfangreichen Testläufen werden nach Firmenangaben derzeit mit dem neuen Equipment schon erste Aufträge bearbeitet, die Auslastungserwartung des Unternehmens ist für 2005 sehr hoch.
Autor: red
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