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VTFF zur Corona-Krise

Die Folgen der Corona-Krise führen auch bei den technisch-kreativen Dienstleistern zu existenzgefährdenden Umsatzeinbußen. Der VTFF erachtet die Unterstützung für die personal- und investitionsintensiven Unternehmen durch weitere Hilfsmaßnahmen als unerlässlich.

Die meisten Studios, Kameraverleiher oder Außenübertragungsunternehmen haben durch die abgesagten Produktionen und Veranstaltungen bereits jetzt keine Einnahmen mehr. Bei den Postproduktions-, den VFX-Häusern und den Tonstudios werden noch wenige Projekte unter großen Einschränkungen und Aufwänden fertig gestellt oder komplett abgebrochen; bis neue nachkommen, wird es Monate dauern. Wegen der geschlossenen Kinos kommt das DCP-Geschäft zum Erliegen. Da keinerlei Veranstaltungen stattfinden, stehen die Außenübertragungen still. Nur das Nachrichtengeschäft läuft auf kleiner Flamme weiter.

Der VTFF erachtet die Unterstützung für die personal- und investitionsintensiven Unternehmen durch weitere Hilfsmaßnahmen als unerlässlich.

Die Klein- und Mittelständler, die hinter den Kulissen für viele Mitarbeiter und umfangreiche technische Infrastruktur verantwortlich sind, rechnen schon jetzt mit Umsatzeinbußen von bis zu 40%, und dies bei einem im Vergleich zu anderen Wertschöpfungsstufen sehr hohen Fixkostenanteil und meist dünnen Kapitaldecken.

©VTFF

VTFF Vorstandsvorsitzender Stefan Hoff.

Der VTFF ist aktuell gemeinsam mit anderen Verbänden im Austausch mit den Brancheninstitutionen und der Politik. »Der vielfach geforderte Zusammenhalt muss die gesamte Wertschöpfungskette umfassen«, so der Vorstandsvorsitzende Stefan Hoff, »schließlich wollen alle auch nach der Corona-Krise produzieren mit ausreichend Studios, Kameras, Ü-Wagen, Postproduktion, VFX, Tonstudios und dem dafür qualifizierten Personal. Die Schutzschildmaßnahmen der Bundesregierung sind erste Schritte, die aber nicht ausreichen werden, wenn die starken Einschränkungen länger andauern. Dann müssen weitere Programme eingeleitet werden, wie ein Notfallfonds zur Übernahme von Gehältern und Mieten, Stundung von Abgaben und besser abgesicherte Kredite. Wichtig ist, dass die Maßnahmen auf die film- und fernsehtechnischen Betriebe angepasst sind, da diese oft durch alle Raster fallen.«

Bildrechte: VTFF

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