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Grass Valley und Lawo bündeln Kräfte für offene Medieninfrastrukturen

Grass Valley und Lawo wollen die Interoperabilität ihrer Plattformen AMPP und Home vorantreiben – und damit die Dynamic-Media-Facility-Vision greifbar machen.

Grass Valley und Lawo haben eine Technologiekooperation vereinbart, die die Integration beider Plattformen systematisch voranbringen soll. Im Mittelpunkt steht die Verzahnung von Orchestrierung, Steuerung und Medienaustausch zwischen Grass Valleys AMPP und Lawos Home – ohne proprietäre Abhängigkeiten, dafür mit klarem Bekenntnis zu offenen Standards. Die Partnerschaft unterstützt sowohl die EBU-Initiative »Dynamic Media Facility« (DMF) als auch »Media eXchange Layer« (MXL).

©Lawo/Grass Valley

Der Hintergrund: Medienunternehmen setzen zunehmend auf hybride Produktionsumgebungen, die On-Premise- und Cloud-Infrastrukturen kombinieren. Der Druck, dass unterschiedliche Plattformen dabei reibungslos und ohne aufwändige Individualentwicklung zusammenspielen, wächst entsprechend. Grass Valley und Lawo reagieren darauf mit einer Kooperation, die plattformübergreifende Interoperabilität nicht nur verspricht, sondern gezielt validieren will.

Im ersten Schritt konzentriert sich die Zusammenarbeit darauf, eine praxistaugliche Interoperabilität zwischen AMPP und Home umzusetzen. Der Fokus liegt dabei auf den Bereichen Steuerung, Orchestrierung, Medientransport und -austausch sowie das Monitoring während des Betriebs, wobei Sicherheitsaspekte von Anfang an im Mittelpunkt stehen. Dazu gehört auch das Ausloten von Anwendungen wie plattformübergreifendes Routing, die Ressourcensichtbarkeit in gemischten Umgebungen und der MXL-konforme Austausch von softwarebasierten Medienfunktionen.

©Grass Valley

Jon Wilson, CEO Grass Valley.

»Bei Grass Valley ist ‚Open by Design‘ ein grundlegendes Prinzip, mit dem wir unseren Kunden helfen, die Medieninfrastruktur der Zukunft nach ihren eigenen Vorstellungen konzipieren«, sagte Jon Wilson, Chief Executive Officer von Grass Valley. »Die Branche entwickelt sich in Richtung dynamischer, softwarebasierter Medieninfrastrukturen, in denen Kunden darauf vertrauen müssen, dass führende Plattformen bei Steuerung, Orchestrierung und Medienaustausch nahtlos zusammenarbeiten. Durch die Kooperation mit Lawo zeigen wir gemeinsam, wie sich die DMF-Prinzipien in realen, herstellerübergreifenden Umgebungen umsetzen lassen.«

Die Zusammenarbeit basiert auf der übergeordneten Strategie von Grass Valley und Lawo, Kunden bei der Modernisierung ihrer Betriebsabläufe zu unterstützen und gleichzeitig Wahlfreiheit und Flexibilität zu gewährleisten. Sowohl AMPP als auch Home bilden eine softwarebasierte Grundlage für Live-Produktion und Medien-Workflows und ermöglichen Einsätze in Cloud-, Edge- und hybriden Umgebungen.

Für Kunden soll die Zusammenarbeit einen spürbaren Mehrwert schaffen, indem der Aufwand für die Integration minimiert, die Sicherheit bei Implementierungen erhöht und die praktische Einführung offener, dynamischer Medieninfrastrukturen beschleunigt wird. Anstatt ein weiteres geschlossenes Ökosystem zu schaffen, liegt der Fokus darauf, Orchestrierungs- und Interoperabilitätsmuster zu erschließen, die für herstellerübergreifende Medienumgebungen in großem Maßstab erforderlich sind.

©Lawo

Jamie Dunn, CEO von Lawo.

»Lawo teilt das Engagement von Grass Valley für offene, interoperable Medieninfrastrukturen«, sagte Jamie Dunn, CEO von Lawo. »Lawo Home wurde entwickelt, um die Verwaltung und Orchestrierung moderner IP-basierter Medienumgebungen zu unterstützen. Diese Zusammenarbeit mit Grass Valley unterstreicht die Bedeutung praktischer Interoperabilität zwischen marktführenden Software-Infrastrukturplattformen. Gemeinsam ermöglichen wir unseren Kunden, schon heute dynamische Medieninfrastrukturen umzusetzen – ohne Bedenken hinsichtlich Anbieterabhängigkeit oder Einschränkungen.«

©Adam Marshall

Adam Marshall, Grass Valley.

»Dies ist ein wichtiger Schritt, um offene Orchestrierung, Medienaustausch und softwarebasierte Betriebsmodelle in der Praxis zu demonstrieren«, erklärte Adam Marshall, Chief Product Officer von Grass Valley. »Kunden wollen keine Theorie – sie brauchen den Nachweis, dass offene Multi-Vendor-Architekturen zuverlässig implementiert werden können. Genau das unterstützt diese Kooperation.«

Andreas Hilmer, Lawo.

»Diese Zusammenarbeit zeigt, wie eng wir mit unseren Kunden zusammenarbeiten, um reale Anforderungen zu adressieren«, sagte Andreas Hilmer, Chief Marketing Officer von Lawo. »Von kompakten Anwendungsfällen bis hin zu den größten weltweiten Live-Produktionen – wir bieten heute bereits Lösungen, auf die sich unsere Kunden verlassen können.«

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