Kamera: 11.01.2002

GY-DV300: Mehr Infos über JVCs Silberrohr

Zu JVCs GY-DV300, der während der IBC erstmals vorgestellt wurde, gibt es nun zusätzliche Informationen: Optional soll sich dieser kompakte 3-Chip-Camcorder zum »StreamingCaster« aufrüsten lassen. Damit zeichnet der Camcorder nicht nur auf DV-Kassette auf, sondern speichert zusätzlich MPEG-Daten auf einer Flashcard oder gibt sie direkt an ein Netzwerk oder einen PC weiter, via Kabel- oder Funkverbindung.

Schon mit dem GY-DV500 traf JVC ganz offenbar einen Nerv: Als erster Profi-Schulter-Camcorder zeichnete dieses Gerät im normalen DV-Format auf. Viele Nutzer aus dem institutionellen und Industrie-Bereich sprach das an. Nun schiebt JVC mit dem GY-DV300 nicht nur einen preisgünstigeren Camcorder mit Profi-Anspruch nach (Eckdaten finden sie beim entsprechenden Eintrag im Produktkatalog), sondern bietet ihn gleich mit bisher unbekannten Features an, die das Live-Streaming der Bild- und Tonsignale in Intra- und Internet-Strukturen erleichtern sollen: der GY-DV300 kann damit parallel zur DV-Aufzeichnung auch MPEG-Daten ausgeben.

Den GY-DV300 soll es demnach in einer Grundversion als ganz normalen DV-Camcorder geben. Zum »StreamingCaster« wird das Gerät mit einer optionalen Platte, die unten am Camcorder befestigt ist und in der sich ein Slot für PCMCIA-Karten befindet. In diesen Slot können verschiedene Zubehörteile gesteckt werden: Speicherkarten, ein Netzwerk-Adapter oder ein Funk-Adapter. Diese Komponenten will JVC nicht selbst herstellen sondern dabei auf handelsübliches Laptop-Zubehör setzen.

Der Nettopreis für den GY-DV300 mit StreamingCaster-Option soll unter 5.000 Euro liegen (ohne Speicher- oder Adapterkarten).

Autor
red
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