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Sony präsentiert weiteres HDV-Camcorder-Modell

Der HDR-HC1 ist mit einem CMOS-Chip ausgerüstet und erweitert Sonys HDV-Palette. Der HC1 zielt auf den Consumer-Markt, zumindest für den US-Markt soll es auch eine Profi-Variante geben.

Ab Juli will Sony mit dem HDR-HC1 ein zweites HDV-Camcorder-Modell für den Consumer-Markt anbieten – ergänzend zum HDR-FX1. Der neue HDR-HC1 ist laut Hersteller mit einem CMOS-Sensor ausgerüstet, das Licht fällt durch ein Zeiss-Objektiv (Vario Sonnar T) mit 10fach-Zoom auf den Sensor. Das Objektiv deckt einen Brennweitenbereich von 41 bis 480 mm ab. Wie der FX1, kann auch der HC1 wahlweise ein DV– oder ein HDV-Signal aufzeichnen, wobei der Camcorder nativ im 16:9-Format ausgelegt ist und 4:3-Signale aus dem originären 16:9-Bild generiert werden. Wie die bereits verfügbaren HDV-Camcorder-Modelle FX1 und Z1 von Sony (Vergleichstest hier), ist auch der HC1 als 1080i-Gerät ausgelegt.

Sony hebt bei seinem jüngsten HDV-Camcorder die Vorteile der CMOS-Sensortechnik hervor, die eine hohe Transfergeschwindigkeit und Empfindlichkeit mit einem guten Signal-Rauschverhältnis und einer geringen Leistungsaufnahme verbinden soll.

Der neue Camcorder ist mit den üblichen Funktionen aus dem Consumer-Bereich ausgestattet, etwa mit Steady Shot für die optische Bildstabilisierung und Shot Transition für nahtlose automatische Überblendungen. Zudem bietet der HC-1 aber auch etliche Funktionen, die eher für einen höheren Anwenderanspruch konzipiert und wie sie von den beiden anderen Sony-HDV-Camcordern FX1 und Z1 her bekannt sind: Zebra-Funktion zur Belichtungskontrolle, eine Smooth-Skin-Tone-Funktion (Skin Detail), die für natürliche, softe Hauttonwiedergabe sorgen soll oder die Expanded-Focus-Funktion, die eine digitale Vergrößerung des Bildes für einfacheres Scharfstellen bewirkt.

Den Ton zeichnet der HC1 über insgesamt vier Mikrofonkapseln auf, ein neu entwickelter Mikrofonverstärker soll dabei die Audio-Informationen im Frontbereich betonen, ohne dabei Stereowirkung einzubüßen. Um den Ton weiter zu verbessern und laut Sony einen sehr realistische Wide-Stereo-Sound zu erreichen, kann ein optionales 4-Kanal-Mikrofon über den neuen Inferface-Schuh des HC1 angeschlossen werden.

Weitere Eckdaten des Camcorders: Sein Gewicht beträgt ohne Akku nur 670 Gramm, er bietet er einen LCD-Farbsucher mit 250.000 Bildpunkten Auflösung und rund 6,8 cm Bilddiagonale, als Anschlussbuchsen stehen i.Link, USB, Komponentensignale, AV und S-Video zur Verfügung.

Sony will den Camcorder ab Juli 2005 zum Listen-Endpreis von 2.000 Euro anbieten.

Ab Herbst soll es auch eine Profi-Variante von diesem neuen Camcorder-Modell mit der Bezeichnung HVR-A1 geben. Diese Camcorder-Version soll zum Nettopreis von unter 3.000 Euro angeboten werden. Über einen Aufsteckadapter soll der A1 – ähnlich wie der DV-Camcorder PDX10 (Testbericht hier) – auch zwei XLR-Anschlüsse bieten. Im Unterschied zur Consumer-Variante soll der A1 auch umfassende Timecode-Funktionalität aufweisen und einen zwischen Schwarzweiß und Farbe umschaltbaren Sucher haben.

Autor: red

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