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NAB2018-Video: 360-Grad-3D-Kamera V1 von Z Cam

Mit der V1 stellt Z Cam eine stereoskopische 360-Grad-Kamera mit zehn Sensoren vor, die professionellen Ansprüchen genügen und 8.880 US-Dollar kosten soll.
Z Cam, V1, 360-Grad-Kamera, © Nonkonform

Die V1 ist 16 cm hoch, hat einen Durchmesser von 12,4 cm und wiegt knapp 2 kg.

Als zylindrische Kamera mit zehn Sensoren ist die V1 von Z Cam konzipiert. Sie soll professionellen Ansprüchen genügen und erlaubt es, mono- wie stereoskopische Panoramabilder mit einer Auflösung von 7K bei 30 fps oder 6K bei 60 fps aufzunehmen, so der Hersteller.

Die V1 ist 16 cm hoch, hat einen Durchmesser von 12,4 cm und wiegt knapp 2 kg. Sie hat einen hochklappbaren Tragegriff.

Die Aufzeichnung kann intern im Mov-Format auf SDXC-Speicherkarten erfolgen, für jedes Kameramodul einzeln. Vier Monomikrofone sind ebenfalls eingebaut.


Kinson Loo von Z Cam stellt die V1 im Video vor.
Z Cam, V1, 360-Grad-Kamera, © Nonkonform

Die zehn einzelnen Kameramodule sind mit Buchstaben gekennzeichnet.

Eine Besonderheit der relativ kompakten 360-Grad-VR-Kamera besteht in der geringen MOD: Objekte ab einer Entfernung von rund 60 cm werden scharf abgebildet.

Z Cam, V1, 360-Grad-Kamera

Vor den Sensoren sitzen Objektive mit geringer Verzerrung, die einen Bildwinkel von jeweils 190 Grad abdecken.

In die Kamera sind zehn CMOS-Sensoren von Sony (1/2,3 Zoll) kreisförmig angeordnet. Die Auflösung jedes einzelnen Sensors beträgt 3.376 x 2.768  bei einer Bildrate von 30 fps (2.880 x 1.572 bei 60 fps). Als kombiniertes 360-Grad-Bild ausgegeben, werden über die mitgelieferte Software die genannten 7- oder 6K-Bilder.

Z Cam, V1, 360-Grad-Kamera

Die Aufzeichnung kann intern im Mov-Format auf SDXC-Speicherkarten erfolgen.

Vor den Sensoren sitzen Objektive mit geringer Verzerrung, die einen Bildwinkel von jeweils 190 Grad abdecken.

Die Besonderheit des verwendeten Objektivs besteht darin, dass es nicht wie andere Fisheye-Objektive eine variable Verzerrung aufweist, der Verzerrungseffekt also zum Rand hin immer stärker wird, sondern dass es so konstruiert wurde, dass man die Verzerrung viel einfacher Herausrechnen kann.

Dadurch und durch die große Überlappung der jeweils benachbarten Objektive kann laut Z Cam einerseits eine sehr gute 3D-Wirkung bei hoher Auflösung und gleichzeitig ein schnelleres und weniger arbeitsintensives Stitching in der Postproduction realisiert werden.

Zum reduzierten Aufwand in der Postproduction trägt auch bei, dass alle Kameramodule mit einem gemeinsam koordiniertem Weißabgleich und koordinierter Belichtungssteuerung arbeiten, also nicht wie einzelne Kameras agieren, die nur mechanisch zueinander fixiert wurden.

Z Cam, V1, Datenblatt, © Nonkonform

Einige Eckdaten der V1 im Überblick.

Z Cam sieht die V1 sowohl für den 360-Grad-Live-Einsatz als geeignet an (monoscopic), wie auch für aufwändige stereoskopische VR-Produktionen: Passende Software liefert der Hersteller mit Wonderlive und Wonderstitch gleich mit.

Bildrechte: Nonkonform, Z Cam

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