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Grass Valley ACE-3901: Gateway für die software-definierte Produktion
Grass Valley gehört zu den treibenden Kräften hinter der DMF– und MXL-Initiative und präsentiert auf der NAB 2026 eine neue Hardware, die den Brückenschlag zwischen klassischer SDI-Infrastruktur und software-definierten Produktionsumgebungen erleichtern soll: die ACE-3901-Karte. Klaus Weber erklärt im Gespräch mit film-tv-video.de die Funktionen und ordnet die neue Lösung ein.
Als MXL-Gateway wandelt die ACE-3901 bis zu 32 SDI-Signale in das Media Exchange Layer-Format – und wieder zurück. Betrieben wird sie in einem Density-3+-Frame mit vier Höheneinheiten. Bei maximaler Bestückung mit sechs Karten lassen sich in einem einzigen 4HE-Träger bis zu 192 SDI-Signale konvertieren. Das ermöglicht es, auch umfangreiche bestehende SDI-Infrastrukturen ohne großen Umbau in eine MXL-basierte Umgebung einzubinden.
Klaus Weber erklärt auch den konzeptionellen Rahmen: MXL definiert den Datenaustausch zwischen Software-Applikationen unterschiedlicher Hersteller – mit niedrigster Latenz und definierten Sicherheitsanforderungen. Das Format ist jedoch bewusst kein Komplettpaket. Fragen rund um System-Management, Lifecycle und Lizenzmodelle adressiert erst die übergeordnete DMF-Initiative (Dynamic Media Facility), die den gesamten Workflow software-definierter Produktionen spezifiziert.
Grass Valley baut die eigene AMPP-Plattform konsequent in diese Richtung aus und will schrittweise eine vollständige End-to-End-Lösung für software-definierte Produktionen bereitstellen.
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