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EVS Neuron 4X: Vierfache Prozessorleistung für Live-Produktionen
Die nächste Generation der softwaredefinierten Medienverarbeitungsplattform von EVS trägt den Namen Neuron 4X. Broadcaster, Produktionsfirmen und Content-Anbieter sollen damit den wachsenden Anforderungen komplexer IP-Workflows in UHD-Qualität begegnen können – höhere Stream-Zahlen und mehr Bandbreite inklusive.
400 Gb/s nativ, vierfache Kapazität
Die Verarbeitungsleistung von Neuron 4X liegt beim Vierfachen der Vorgängergeneration, ermöglicht durch native 400-Gb/s-Konnektivität. Der kompakte Formfaktor der Neuron-Reihe bleibt dabei erhalten; der Energiebedarf steigt um weniger als das Doppelte.
Für den Einsatz in geschäftskritischen Live-Umgebungen soll die gewohnte Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit erhalten bleiben, so EVS.
Statt das bestehende 100-Gb/s-System abzulösen, ergänzt Neuron 4X das Portfolio. Wer hohe UHD-Stream-Zahlen und mehr Verarbeitungsdichte benötigt, bekommt mit Neuron 4X eine zusätzliche Option – das etablierte 100-Gb/s-Modell deckt weiterhin viele Produktions- und Infrastrukturanforderungen ab.
Software-Flexibilität auf FPGA-Basis
Den deterministischen Verarbeitungsvorteil einer FPGA-Plattform verbindet Neuron 4X mit der Anpassungsfähigkeit softwaredefinierter Systeme. Neue Funktionen und Anwendungen lassen sich per Software nachrüsten – ein Infrastruktur-Redesign entfällt.
Bridge 4X ist die erste Anwendung auf der neuen Plattform: ein hochverdichtetes IP-Gateway für große UHD-Workflows. View 4X, das die vierfache Kanalzahl fürs Multiviewing liefert, folgt als nächstes. Weitere Applikationen sind für die Zukunft angekündigt.








