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Medialoopster: Neue Kollaborationslösung und KI-gestütztes Auto-Tagging
Collaboo: Zusammenarbeit und Freigabe von Medieninhalten
Mit Collaboo bringt Nachtblau eine neue Review- und Kollaborationslösung an den Start, die künftig eng mit Medialoopster verzahnt wird. Der auf der IBC erstmals gezeigte Prototyp demonstriert, wie sich gemeinsame Sichtung, Kommentierung und Freigabe von Medieninhalten in bestehende Produktionsworkflows integrieren lassen.
Die Anwendung ermöglicht timecodebasierte Kommentare und grafische Annotationen direkt im Video. Über individuell konfigurierbare Freigabelinks lassen sich Medieninhalte auch externen Beteiligten zugänglich machen – inklusive Passwortschutz, Ablaufdatum, Downloadberechtigungen und Wasserzeichen.
Collaboo soll sich flexibel in die Infrastruktur der Kunden einfügen. Für Bereitstellung und Austausch der Medieninhalte setzt Nachtblau auf S3-kompatiblen Object Storage – Kunden entscheiden damit selbst, ob ihre Medien auf eigener Infrastruktur oder bei einem Cloud-Anbieter ihrer Wahl liegen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Produktionsteams, Redaktionen, Auftraggebern und externen Partnern zu vereinfachen und enger mit dem Media Asset Management zu verzahnen.
KI erschließt Medieninhalte automatisch und macht sie durchsuchbar
Bereits beim Upload analysiert Medialoopster künftig den Bildinhalt und generiert automatisch passende Titel, Inhaltsbeschreibungen und Schlagwörter. So erhalten etwa Bilder mit rein numerischen Dateinamen aussagekräftige Titel und beschreibende Metadaten, ohne dass diese manuell erfasst werden müssen. Die KI erkennt zudem Bildinhalte, Objekte, übergeordnete Themen und dominante Farben. Im nächsten Schritt will Nachtblau die automatische Erschließung auch auf Videomaterial ausweiten.
Ergänzt wird das automatische Tagging durch den bereits verfügbaren Intelligent Media Production Assistant (IMPA): Er ermöglicht die semantische Suche in natürlicher Sprache und unterstützt Anfragen in unterschiedlichen Sprachen. Nutzer finden Medieninhalte so anhand ihrer Bedeutung, statt allein auf zuvor vergebene Schlagwörter angewiesen zu sein.
Weil sich die KI-Funktionen auf eigener Infrastruktur betreiben lassen, können Medienunternehmen ihre Inhalte vollständig innerhalb der eigenen IT-Umgebung verarbeiten – eine Übertragung an externe KI-Dienste entfällt.
Mit Collaboo und den neuen KI-Funktionen verfolgt Nachtblau das Ziel, Medieninhalte nicht nur effizienter zu verwalten und aufzufinden, sondern auch die Zusammenarbeit und Freigabe innerhalb bestehender Produktionsworkflows zu vereinfachen.





















