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HMDK Stuttgart erweitert immersives Setup mit Genelec

Die HMDK hat ihre Studio-Regie A kürzlich auf ein 9.1.4-Immersive-Audio-System aufgerüstet – realisiert ausschließlich mit Genelec Smart Active Monitoren und Subwoofern.
©Genelec

Von Stereo zu 9.1.4: ein zukunftsfähiges Upgrade für immersive Übertragungen und Forschung.

Die 1857 gegründete Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart (HMDK) liegt an der Kulturmeile der Stadt und hat sich zu einer der größten und renommiertesten Kunsthochschulen Deutschlands entwickelt, die auch als Konzertveranstalter und Kulturzentrum eine wichtige Rolle spielt. Mit einem zunehmenden Fokus auf Immersive Audio hat die HMDK kürzlich die Regie A ihrer Studios auf 9.1.4 ausgebaut. Dabei kamen ausschließlich Genelec Smart Active Monitore und Subwoofer zum Einsatz.

»Wir haben vier Veranstaltungsräume: unseren großen Konzertsaal, einen Kammermusiksaal, ein Theater und einen Orchesterprobenraum, der auch als Veranstaltungsort genutzt werden kann«, erklärt Arne Morgner, stellvertretender technischer Leiter der HMDK. »Wir veranstalten 500 bis 550 Events pro Jahr und sind damit der größte Veranstalter in Stuttgart.«

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Das Tonstudio der HMDK erfüllt neben der Aufnahme klassischer Musik noch weitere wichtige Funktionen.

Wie Morgner betont, erfüllt das Aufnahmestudio der HMDK neben der Aufnahme klassischer Musik noch weitere wichtige Funktionen. »Wir sind auch für Live-Streaming und Rundfunkübertragungen zuständig, darunter Kooperationen mit dem öffentlich-rechtlichen Sender SWR, und fungieren als technisches Rückgrat für die gesamte Veranstaltungstechnik. Außerdem ist es das Zentrum für alle Server und die Netzwerktechnik im Zusammenhang mit Audio, Video und Beleuchtung im Gebäude.«

Während sich das Studio im Laufe der Jahre organisch weiterentwickelt hat, waren Genelec Lautsprecher immer die Konstante. »Die Regien A und B waren anfangs kompakte Stereoräume, die mit den klassischen Modellen 1031A und 1032A ausgestattet waren«, erklärt Morgner. »Nach aufeinanderfolgenden Upgrades auf 5.1- und dann 7.1-Surround-Systeme haben wir uns 2024 schließlich für ein 7.1.4 Immersive Audio-System entschieden. Das Ende letzten Jahres fertiggestellte Klangmobil (ein speziell umgebauter Mercedes-Transporter) wurde mit einem 9.1.4-System ausgestattet, und so haben wir dann das System in Regie A auf dasselbe Format aufgerüstet – mit Monitoren aus Genelecs The Ones-Serie. Das Klangmobil ermöglicht es Kindern in der Region, die Musik von Bach immersiv zu erleben, wobei alle Inhalte für den Transporter im Studio produziert, bearbeitet und programmiert werden.

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Smart Active Monitoring ermöglicht nahtloses Umschalten zwischen Stereo-, Surround- und immersiven Formaten.

Morgner erläutert den Hintergrund für den Einstieg der HMDK in den Bereich Immersive Audio: »In unserem Rundfunkbetrieb haben wir schon sehr früh mit binauralen Livestreams zur Übertragung von 3D-Audio begonnen, und so sind wir auf 3D-Audio-Mikrofonarrays gestoßen. Außerdem betreuen wir in Zusammenarbeit mit der Hochschule der Medien Stuttgart unter der Leitung von Professor Oliver Curdt und Professor Frank Melchior regelmäßig Masterarbeiten, die sich mit 3D-Audio befassen.«

Obwohl sie in der Lage waren, binauralisierte 3D-Audioinhalte zu produzieren, fehlte der HMDK ein geeigneter Raum mit den erforderlichen Abhörmöglichkeiten. »Wir wollten mit etablierten Formaten wie Dolby Atmos arbeiten können, aber auch 3D-Audio unabhängig von einem bestimmten Standard produzieren. Daher haben wir uns für ein 9.1.4-Setup entschieden«, sagt Morgner.

Morgner kümmerte sich gemeinsam mit seinem Kollegen Walter Schimon um die Planung und Umsetzung. Das 9.1.4-System in Regie A verfügt über 8351A-Lautsprecher an den LCR-Positionen, 8341A-Lautsprecher als Surround– und Overhead-Lautsprecher sowie einen 7370A-Subwoofer für den LFE-Kanal. Regie B ist mit einem Stereopaar 1032B sowie einem 2.1-System aus 8341A und einem 7370A Subwoofer ausgestattet. Schließlich kommt ein Paar 8350A-Monitore im Aufnahmeraum des Studios zum Einsatz. Das Klangmobil ist mit 4430A Smart IP-Lautsprechermodellen ausgestattet, die Genelec-Leistung in Studioqualität mit der Flexibilität von Audio-over-IP verbinden: Über ein einziges Netzwerkkabel wird der Lautsprecher mit Spannung versorgt, gesteuert und erhält den Dante-Stream.

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Die HMDK hat ihre Aufnahmetechnik aufgerüstet – ausschließlich mit Genelec Smart Active Monitors.

»Für uns waren die Modelle der The Ones-Serie besonders interessant für die Regie A, da wir nicht nur ein traditionelles Produktionsstudio sind, sondern auch intensiv mit Studierenden zusammenarbeiten«, fügt Morgner hinzu. »Daher war es uns wichtig, möglichst vielen Menschen ein ausgewogenes Hörerlebnis zu bieten – wir wollten eine breite Hörzone. Wir schätzen auch die tiefe Basswiedergabe dieser Modelle, da wir viel mit klassischer Musik arbeiten und Wert auf ein echtes Raumgefühl legen, insbesondere im Tieftonbereich. Deshalb arbeiten die The Ones in unseren immersiven Setups im Full-Range-Modus ohne Bass Management – der Subwoofer übernimmt nur den dedizierten LFE-Kanal.«

Die enge Integration von The Ones mit der Genelec GLM-Lautsprecher-Manager-Software bringt ebenfalls erhebliche Vorteile mit sich, wie Morgner erklärt: »Wir nutzen GLM ständig, da wir damit mit nur einem Klick vom Standard-Stereo-2.1-Betrieb auf 3D-Audio umschalten können, wodurch kein externes Lautsprecher-Managementsystem mehr erforderlich ist. Auch die Kalibrierungsfunktion ist sehr hilfreich. Der Raum ist akustisch gut gestaltet, aber in Kombination mit GLM können wir deutlich bessere Ergebnisse erzielen.«

Nach Abschluss der Studio-Modernisierung ist Morgner sehr zufrieden mit der Qualität der nun produzierten Mixe. »Klanglich profitieren wir alle von der breiten Hörzone, und ich habe eindeutig das Gefühl, dass sich unsere Mixe nun besser auf andere Wiedergabesysteme übertragen. Das Ergebnis, wenn wir unsere Mixe auf einem anderen System an einem anderen Ort anhören, liegt viel häufiger deutlich näher an dem, was wir ursprünglich beabsichtigt hatten. Das stellen meine Kollegen und ich zunehmend fest.«

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