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Bridge Technologies unterstützt Blackmagic IP10-Codec

Hersh Burston (Mitte) von Blackmagic Design erklärt: »Der VB440 von Bridge Technologies entwickelt sich rasch zum Industriestandard für die Analyse und Erzeugung von ST-2110-Signalen.«
Bridge Technologies kündigt zur IBC an, dass der VB440 künftig den Blackmagic IP10-Codec überwacht. Der Codec ist für ST-2110-Umgebungen konzipiert und komprimiert High-Frame-Rate-Ultra-HD-Video verlustfrei auf eine Bandbreite, die über eine 10-Gigabit-Ethernet-Verbindung läuft – bei 10-Bit-4:2:2-Farbtiefe in Broadcast-Qualität. Die Latenz liegt bei acht Pixel-Samples, der FPGA-Bedarf ist minimal. IP10 ist lizenzfrei und offen, wodurch Broadcaster ST-2110-Workflows ohne 25GE- oder 200GE-Switching-Infrastruktur realisieren können. Das macht den Codec besonders für Ü-Wagen oder Außeneinsätze und kleinere Facilities interessant, wo entsprechend leistungsfähige Netzwerke fehlen.

Der VB440 vereint Netzwerküberwachung und Produktionswerkzeuge in einem Gerät mit einer Höheneinheit.
Der VB440 selbst verfügt über zwei 200-Gigabit-Ethernet-Schnittstellen und verarbeitet unkomprimierte ST-2110-Streams mit hohen Datenraten. Mit der nativen IP10-Unterstützung können Techniker nun auch komprimierte Streams in bandbreitenbegrenzten Umgebungen mit derselben Detailtiefe überwachen, die sie von unkomprimierten Workflows gewohnt sind.
Für Kameraleute bietet der VB440 Waveform-, Vektorskop- und Histogramm-Anzeigen, HDR-Monitoring mit SDR-Vorschau sowie Colorimetrie-Werkzeuge und AV-/Ancillary-Sync-Überwachung – auch über redundante Quellen eines Flows hinweg. Tontechnikern steht die Überwachung von 64 Kanälen pro Flow über beliebig viele Flows zur Verfügung, inklusive LUFS- und Gonio-Metern, Dolby-Atmos-Monitoring, Einzelkanal-Isolation, Stereo-Downmix-Abhörung und direkter IP-Lautsprechersteuerung.
Netzwerktechniker erhalten Signalgenerierung fürs Setup ohne zusätzliche Geräte, Packet Capture, PTP-Timing-Analyse, ST-2022-7-Redundanzüberwachung und Event-Logging. Die Bedienung erfolgt über die Canvas-Oberfläche, mit der Nutzer eigene Workspaces aus Scopes, Audiometern und Videovorschauen zusammenstellen können – zugänglich per HTML5-Browser für bis zu acht gleichzeitige Anwender weltweit.
Bridge-Technologies-Chairman Simen Frostad bezeichnete IP10 als pragmatische Lösung für Broadcaster ohne 200GE-Infrastruktur, die gleichzeitig für Anwender mit bestehender 200GE-Umgebung keine Einschränkung darstelle. Hersh Burston, Principal Architect – Advanced Systems bei Blackmagic Design, erklärt, die Integration erlaube Kunden die Übertragung von 2160p59.94/60-Video mit 12G-Qualität über deutlich günstigere 10G-Netzwerkinfrastruktur.











