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ProSieben und Sat.1 ziehen positive HD-Bilanz

Nach einem Jahr Simulcast-Sendebetrieb zieht die ProSiebenSat.1-Gruppe ein positives Resümee und will den Anteil »echter« HD-Inhalte, die nicht nur hochkonvertiert werden, sondern als Live-HD-Signal oder HD-Sendekopie vorliegen, weiter steigern.

Die ProSiebenSat.1-Gruppe sendet seit den Medientagen München 2005 — also seit etwa einem Jahr — das Programm ihrer Vollprogramme Sat.1 und ProSieben im Simulcast-Betrieb, also parallel zur SD-Bildqualität auch hoch auflösend in HD. Zu empfangen sind die beiden HD-Versionen der Kanäle derzeit über Astra sowie im Netz von Kabel BW.

Die ProSiebenSat.1-Gruppe merkt zur Verbreitung von HDTV in ihrem Sendegebiet an, dass nach Angaben der GFU (Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik) mittlerweile mehr als 1,75 Millionen TV-Haushalte in Deutschland über einen Flachbildfernseher mit »HD ready«-Logo verfügten. Diese Entwicklung soll sich fortsetzen: Bis Jahresende rechnen etwa die Marktforscher der GfK (Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung) mit mehr als zwei Millionen HDTV-Geräten im Markt.

Frank Meißner, Director Operations ProSiebenSat.1 Media AG und Sprecher der Geschäftsführung ProSiebenSat.1 Produktion, freut sich über diese Entwicklung und erläutert, dass sich dank etlicher Kampagnen gerade im Vorfeld der Fußball-WM viele Zuschauer für HDTV begeistert hätten. »Parallel dazu haben wir den Anteil an echten HD-Inhalten, die im Free-TV empfangbar sind, konsequent erhöht«, so Meißner, »Das alles führt dazu, dass HDTV heute von den Zuschauern mit herausragendem Qualitätsfernsehen in Verbindung gebracht wird.«

In den kommenden Monaten und Jahren erwartet die Sendergruppe einen weiteren HD-Schub und zitiert in diesem Zusammenhang unter anderem die GFU, die bis zum Jahresende für Europa einen HD-Ready-Gerätebestand von etwa neun Millionen Displays prognostiziert.

Dr. Martin Emele, unter anderem Technologie-Chef bei der ProSiebenSat.1-Gruppe, äußerte sich bei www.film-tv-video.de vor einigen Monaten zum HD-Engagement der Sendergruppe, das auch auf Kritik stieß, weil es eben derzeit zum Großteil aus hochkonvertierten SD-Beiträgen und nicht aus originär in HD-Auflösung produziertem Material besteht. Wenn Sie hier klicken, gelangen Sie direkt zu diesem Beitrag.

Autor: red

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