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Aardman investiert in Speichersystem Sledgehammer

Die britische Trickfilmproduktion Aardman Animations (»Wallace & Gromit«) installierte ein drittes Sledgehammer-HD-System.

Aardman Animations ist vor allem durch »Wallace & Gromit« bekannt, hat aber auch eine Werbefilmabteilung und sieht sich als einer der Marktführer für animierte Spielfilme, Werbespots und Fernsehserien. Maximum Throughput lieferte an Aardman Animations nun ein drittes Sledgehammer-Netzwerk-Speichersystem (D-Vertrieb: Dreamwalks). Dies soll in der Produktion von animierten Werbespots verwendet werden und effizientere Workflows ermöglichen.

Sledgehammer eignet sich aus Sicht des Herstellers besonders, um IT- und Video-Infrastrukturen zu verknüpfen und stellt gleichzeitig auch eine Speicherlösung dar, die sich für Editing, die Erstellung von Digital Intermediates und Color Grading einsetzen lässt. Sledgehammer kann unkomprimiertes SD-, HD- oder 2K-Videomaterial mit einer Farbtiefe von 8 bis 12 Bit in Echtzeit aufnehmen.

Die Abteilung Aardman Broadcast and Commercials wird das neue Gerät in seinen bestehenden Workflow integrieren, wo es ausnahmslos für die Produktion von Werbespots genutzt werden soll. Das System soll mit seiner integrierten Maxmedia-Software auf unterschiedlichen Ebenen der Stop-Trick-Animation Anwendung finden. So soll es unter anderem zur Ausspielung dienen, aber auch als Server und zur Formatwandlung.

Laut Ian Fleming, Studiogeschäftsführer bei Aardman Animation, ist Sledgehammer ideal für die Workflows der Werbespotproduktion geeignet. Dabei hebt er vor allem Sledgehammers Kompatibilität mit Final Cut Pro im Offline-Editing hervor. Auch sei die Rendering-Beschleunigung durch Sledgehammer äußerst positiv zu bewerten.

Sledgehammer wurde bei Aardman bereits bei mehreren Fernsehserien getestet, zu unter anderem auch bei »Wallace & Gromit«.

Für den Werbespot-Workflow erwartet Aardman eine um 25 bis 30% kürzere Renderphase. Innerhalb der Produktionskette wird Aardman das Sledgehammer-System zunächst dazu verwenden, 4:2:2-Standbilder in HD-Auflösung als DPX-Bildsequenzen auszuspielen. Dabei werden gleichzeitig SD-Proxies erstellt, auf die Final Cut dann im Offline-Editing zugreifen kann. Für die Werbespotproduktion sei Sledgehammers Effizienz ideal, erläutert Ian Fleming, denn für schnelle Projektänderungen bleibe oft nur sehr wenig Zeit. Fleming geht davon aus, dass Aardman im nächsten Schritt seine mittlerweile drei Sledgehammer-Systemen auch untereinander vernetzen wird. Dadurch könnten Bildsequenzen von einer Produktion zur nächsten wandern.

Autor: red

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