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Silex Media optimiert Speichermanagement beim ORF

Silex Media hat beim Österreichischen Rundfunk (ORF) die Media-Management-Lösung Hydrogen implementiert und mit der Integration einer neuen Speicherverwaltung den letzten Schritt eines größeren Projekts vollzogen.

Gesamtziel des ORF-Projektes war es, ein zentrales Speicher- und Produktionssystem zu etablieren, das via Netzwerk den Zugriff von den Schnittplätzen des Senders aus erlaubt. Eine der Hauptanforderungen des ORF an das neue System bestand darin, eine flexible Speicherplatzvergabe zu ermöglichen. So sollte es möglich sein, dem jeweiligen Schnittprojekt für eine gewisse Zeitspanne den für Materialerfassung und -bearbeitung benötigten Speicher dynamisch zuzuweisen. Um diese Art der flexiblen Speicherverwaltung und -zuweisung realisieren zu können, setzt der ORF nun eine Lösung von Silex Media ein.

In den ersten Schritten der Projektumsetzung wurde zunächst die Hardware von SGI installiert und eingerichtet. Die Planung und Installation der Speicher-Management-Lösung führte dann Silex aus.

Das Speichersystem ist aus zwei Linux-NAS-Servern aufgebaut. Die darauf gespeicherten Daten werden über die Middleware Samba an den Schnittplätzen (Liquid Blue) bereitgestellt. Samba schlägt dabei die Brücke zwischen den windows-basierten Schnittsystemen und dem linux-basierten Speichersystem. Das notwendige Datenmanagement der gesamten Inhalte und Metadaten organisiert die Software-Lösung Hydrogen Lifecycle Management (HLM).

Die HLM-Lösung besteht aus einem Back- und Frontend. Das Backend übernimmt das Speichermanagement für Projekt- und Nutzerdaten. Unter anderem ist es aber auch für die automatische Bereitstellung und Anpassung des Speicherbedarfs während eines laufenden Projektes verantwortlich. Das Frontend dient als Benutzerschnittstelle zur Konfiguration und Administration des Systems. Hier werden Projekte angelegt, verwaltet und gelöscht. Wenn der Anwender sein jeweils aktuell benötigtes Projekt auswählt, wird automatisiert die passende Konfiguration des Schnittsystems geöffnet, in dem dann die Nachbearbeitung des Materials vonstatten geht.

Andreas Winter, Projektingenieur beim ORF, betont die einfache Handhabung und effiziente Speicherverwaltung der neuen Lösung. Durch die automatische Speicherverwaltung im Hintergrund könnten sich die Team-Mitglieder besser auf die eigentliche Bearbeitung des Materials konzentrieren.

Autor: red

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