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ZDF, ORF, SRF: mehr Koproduktionsvolumen

Bei ihrer jährlichen Koproduktionstagung vereinbarten die Sender gemeinsame Programmvorhaben für 2022/23.
ORF, SRF, ZDF, Logos

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten aus Deutschland, Österreich und der Deutschschweiz

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten aus Deutschland, Österreich und der Deutschschweiz – ZDF, ORF und SRF – haben im Jahr 2021 ein Koproduktionsvolumen von rund 139 Millionen Euro erreicht. Das waren rund 25 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Das ließen die Sender bei ihrer jährlichen Koproduktionstagung verlauten, wo sie auch gemeinsame Programmvorhaben für 2022/23 vereinbarten. In diesem Jahr fand diese Tagung erstmalig seit 2019 wieder in Präsenz statt. Die Programmverantwortlichen der drei Sender diskutierten in Weggis in der Schweiz zum 55. Mal über die länderübergreifende Zusammenarbeit.

Die Koproduktionstagung von ORF, SRF und ZDF findet jährlich seit 1967 statt. Ziel der Zusammenarbeit über Grenzen und Genres hinweg ist die gemeinsame Herstellung von Produktionen mit starker Relevanz für den deutschsprachigen Raum.

Trotz der Corona-Pandemie war es im vergangenen Jahr dank der erfolgreichen Zusammenarbeit der drei Sender möglich, wieder langjährige Produktionen wie »Die Chefin«, »Der Bergdoktor«, »1, 2 oder 3« und verschiedene Soko-Reihen zu realisieren, berichteten die Sender. Auch eine Reihe an Dokumentations-, Kultur- und Unterhaltungsprogrammen wurde umgesetzt. Für 2022/2023 sind in allen Genres weitere gemeinsame Projekte geplant, wie beispielsweise die Großproduktion »Der Schwarm«, die Krimireihe »Mordsschwestern«, weitere Folgen der Kinder-Zaubershow »1000 Tricks« und eine neue Ausgabe von »Wetten, dass..?«.

ZDF, Programmdirektorin, Dr. Nadine Bilke © ZDF/Tim Tiehl

Dr. Nadine Bilke, ZDF.

»Sollte die Corona-Pandemie eine Prüfung für die Qualität unserer Partnerschaft gewesen sein, so haben wir diese mit Bravour gemeistert. ZDF, ORF und SRF stehen nach wie vor eng zusammen und machen gemeinsam gutes TV-Programm für ein Publikum aus allen drei Ländern. Diese stabile Zusammenarbeit ist im digitalen Zeitalter wichtiger denn je, und ich freue mich auch im kommenden Jahr auf viele tolle, gemeinsame TV-Highlights«, so ZDF-Programmdirektorin Dr. Nadine Bilke.

ORF, Programmdirektorin, Stefanie Groiss-Horowitz

Stefanie Groiss-Horowitz, ORF.

ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz: »Durch die öffentlich-rechtliche Allianz von ZDF, ORF und SRF bündeln wir die Stärken unserer Häuser, um unserem Publikum noch mehr originäres Programm zu bieten. Wir alle befinden uns in einem Transformationsprozess, der unsere Sender vor ähnliche Herausforderungen stellt. Umso wichtiger ist eine verlässliche Kooperation und ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch, um voneinander zu lernen und Strategien für die Zukunft im Sinne unserer Zuseherinnen und Zuseher zu entwickeln.«

SRF, Direktorin, Nathalie Wappler

Nathalie Wappler, SRF.

SRF-Direktorin Nathalie Wappler: »ZDF, ORF und SRF führen ihre bereichernde Zusammenarbeit weiter. Wir realisieren erfolgreiche Fernsehformate und erarbeiten zukunftsfähige Neuentwicklungen. Dank des effizienten Einsatzes von Programmmitteln und des Know-how-Austauschs auch im Online-Bereich bieten wir dem Publikum 2022/2023 erneut viele spannende TV-Highlights. Trotz der beschränkten Mittel von SRF können wir uns dank der Kooperation mit unseren Partnersendern an außerordentlichen Projekten wie beispielsweise der TV-Serie ‚Der Schwarm‘ beteiligen. Wir freuen uns sehr darauf, eine der aufwändigsten Serien, die je in Europa gedreht wurden, im Frühjahr 2023 auch dem Publikum von SRF präsentieren zu dürfen.«

Bildrechte: ZDF/Tim Thiel, ORF, SRGSSR

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