Editing, Test, Top-Story: 23.08.2021

Ausprobiert: Sprache zu Text und Untertitel

Premiere Pro bietet in der neuesten Version mit Sprache zu Text und dem neuen Untertitel-Workflow zwei hilfreiche Tools. film-tv-video.de hat sie ausprobiert.




Untertitel
Untertitel generieren

Wer eine fertig geschnittene Sequenz transkribieren lässt, kann daraus auch Untertitel generieren. Das ist neben der Transkription die zweite wichtige Funktion, die Adobe vorstellt.

Aus der Transkription lassen sich in einem zweiten Schritt Untertitel generieren. Die Art und Weise, wie sie erscheinen, etwa ein- oder zweizeilig, legt man zuvor fest.

Bevor man Untertitel generiert, muss man einige Dinge im Menü-Dialog einstellen: Möchte man ein- oder zweizeilige Untertitel? Sollen Pausen zwischen den Untertiteln eingebaut werden und wenn ja, wie lange sollen sie sein? Welches Format sollen die Untertitel haben? Subtitle, EBU Subtitle, Teletext, Australian OP-47 und einige mehr stehen hier zur Auswahl.

Es ist möglich, Presets eigener Untertitel-Stile zu definieren.

Sehr schön: Wer in Premiere schon ein Preset mit seinem eigenen, individuellen Untertitel-Look definiert hat, kann dieses Preset auswählen – und dann werden die Untertitel gleich in diesem Stil generiert. Der Look lässt sich aber auch nachträglich noch anpassen.
Hat Premiere die Untertitel generiert, ist es relativ leicht, sie zu editieren oder da, wo es passt, auch mal zwei Zeilen zu einer zusammenzufassen oder welche auseinander zu ziehen. Das läuft ziemlich intuitiv und einfach ab.

Parameter wie Font, Farbe, Größe und Position lassen sich individuell festlegen.
Style-Check

Jeder kann, wie erwähnt, seine eigenen Stil-Templates anlegen und die Untertitel auf diese Weise anpassen. So lässt sich die gewünschte Schrift auswählen, auch die Position kann nach oben, in die Mitte, nach links etc. angepasst werden. Weiter geht’s mit Farbe, Hintergrund, Schatten und etlichen weiteren Parametern.

Schön: Solche Anpassungen funktionieren für jeden einzelnen Titel, aber natürlich auch für den gesamten Track.

Die Subtitle-Default-Setting passt sehr gut für die meisten Fälle.
Untertitel-Export: Was darf’s denn sein?

Lieber ein eigenes Untertitel-File ausgeben oder die Untertitel gleich in den jeweiligen Clip einbrennen? Die Entscheidung überlässt Premiere Pro den Editoren, es sind beide Möglichkeiten vorgesehen. Wofür man sich letztendlich entscheidet, hängt auch ein bisschen vom geplanten Distributionskanal ab.

Bei Youtube etwa gibt es die Möglichkeit, Untertitel gezielt ein- oder auszublenden. Dass dies möglich ist, hat sich in der Youtube-Community auch herumgesprochen, deshalb empfiehlt es bei dieser Plattform eher als bei anderen, Untertitel als SRT-File zu hinterlegen, so dass sie sich gezielt ein- und ausschalten lassen.

Bei Social-Kanälen wie Instagram oder Facebook dürfte es hingegen besser sein, die Untertitel gleich in die Clips einzubrennen. In den Streams der User laufen die Videos oft direkt ohne Ton los – ohne Untertitel wird’s da schwierig, Aufmerksamkeit zu erregen.

Seite 1: Einleitung, Transkription
Seite 2: Untertitel
Seite 3: Praxis
Seite 4: Feedback geben/Kurzinterview A. Knoblach

Nützliche Links

Untertitel-Arbeitsablauf in Premiere Pro

User Voice

Premiere Pro Support Community

Premiere Pro Tutorials

Landingpage Creative Cloud Video

Neue Funktionen in Premiere Pro (Version Juli 2021)

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