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Mediagenix bringt KI-Agenten unter Kontrolle

Mediagenix stattet seine Plattform für Sendeplanung und Content-Management mit einem Dialog-basierten KI-Dashboard und semantischer Intelligenz aus.

Sender und Streaming-Anbieter sollen so autonome Agenten für Planung, Titelverwaltung und Rechteprüfung einsetzen können – ohne die Kontrolle über die Prozesse zu verlieren.

©MediagenixMediagenix positioniert sich mit smarten Content-Lösungen als Bindeglied zwischen Inhalten und Publikum. Mit dem neuen KI-Dashboard wird es künftig möglich, in natürlicher Sprache mit komplexen Betriebsabläufen zu interagieren: Fragen wie „Was läuft nächste Woche in Deutschland?“ oder „Welche Rechte laufen in den nächsten 90 Tagen aus?“ beantwortet das System direkt aus einem Konversations-Interface heraus – inklusive Vorschlägen für alternative Planungsszenarien.

Die Basis dafür bildet das Semantic Intelligence Layer, das Beziehungen zwischen Content, Metadaten, Sendeplänen, Rechten, Zielgruppen, Distribution und Monetarisierung abbildet. Es ermöglicht bereits Funktionen wie semantische Suche, Metadaten-Anreicherung und Schedule-Optimierung. KI ohne Kontext könne Anforderungen von Medienorganisationen nicht verstehen, so Emmanuel Müller, Chief Product Officer bei Mediagenix. Erst diese Einbettung erlaube es der KI, über zusammenhängende Workflows hinweg zu denken, statt jede Anfrage isoliert zu behandeln.

Mediagenix AI wurde entwickelt, um operative Tätigkeiten zu automatisieren und gleichzeitig die menschliche Kontrolle zu gewährleisten. Zu den ersten agentenbasierten Funktionen gehören: Planung und Programmierung für Linear-, FAST- und VOD-Angebote, Rechte- und Finanzmanagement inklusive Vertragserfassung und Compliance-Prüfung, Titelverwaltung mit Metadaten-Governance sowie Promotion-Optimierung für Kampagnenplanung und Zielgruppen-Targeting.

Mediagenix entwickelt intelligente Content-Lösungen, die die richtigen Inhalte gewinnbringend mit der richtigen Zielgruppe verbinden.

Governance ist dabei ein wichtiger Aspekt. Jede Empfehlung und Aktion bleibt beobachtbar, erklärbar und auditierbar – gesteuert über bestehende Rechte- und Berechtigungsstrukturen mit Human-in-the-Loop. Die modellagnostische Architektur soll zudem verhindern, dass sich Kunden an einen bestimmten KI-Anbieter binden.

Mit dem Zusammenspiel aus Semantic Intelligence, MCP-Unterstützung und AI Gateway will Mediagenix einen weiteren Schritt in Richtung »Real-Time Media Enterprise« gehen – einem Betriebsmodell, in dem kontinuierliche Automatisierung Entscheidungen beschleunigt und Medienunternehmen dabei hilft, Content-Wert und Publikumsbindung zu maximieren.

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