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Infos und Filmtipps für das 39. Internationale Dokfest München
Tendenzen
14 der beim Dokfest München gezeigten Filme konnte der Autor dieses Artikles, der Dokumentarfilmkameramann Hans Albrecht Lusznat, vorab sehen. Er gibt im folgenden Tipps und Bewertungen dieser Filme ab und berichtet über Trends und Tendenzen, die er ausgemacht hat.
Unter den 14 Filmen, die hier vorgestellt werden, gibt es gestalterisch nicht wirklich Neues oder Außergewöhnliches. Alles hat man schon einmal in ähnlicher Form vorher gesehen. Am radikalsten ist wahrscheinlich »I’m not Everything I Want to Be«, ein Film der nur aus Fotos besteht, ohne Bewegung, was aber auch nicht neu ist.
Neue Tendenzen ließen sich diesmal innerhalb der — zugegebenermaßen eher zufällig entstandenen — Auswahl von Filmen, die mir zugänglich waren, nicht wirklich ausmachen.
Neue hippe Bildgestaltungsmittel gibt es nicht, auch keine neuen unbekannten Sichtweisen; die Mittel der Kamera scheinen ausgereizt, was aber kein Nachteil ist. Auf der einen Seite gibt es ein allgemein hohes Niveau der Bildgestaltung und dann auch wieder die Bemühungen bildfremder Personen, einen Film zu realisieren, was wahrscheinlich den Produktionsbudgets geschuldet ist.
Die Bewertung ist rein subjektiv, und da durch die Retrospektiven auch ältere Filme darunter sind, spiegelt sie nicht die aktuelle Situation des Produktionsgeschehens.
Seite 1: Eckdaten und Eröffnung
Seite 2: Tendenzen
Seite 3: Filmbeschreibungen
Seite 3: Filmbeschreibungen
Seite 4: Filmbeschreibungen
Autor: Hans Albrecht Lusznat
Bildrechte: Dokfilmfest München, Hans Albrecht Lusznat
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