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Girraphic setzt bei Netflix-MMA-Debüt auf Vizrt-Grafik
Die Broadcast-Design-Agentur Girraphic setzte Vizrt beim Netflix-Debüt der MVP-MMA-Reihe ein. Übertragen wurde live aus der 18.000 Plätze fassenden Intuit Dome-Arena in Los Angeles – sowohl für das Publikum vor Ort als auch für die Netflix-Zuschauer daheim.
Ein Interface für alle Screens
Girraphic verantwortete sämtliche visuellen Elemente der Produktion: das ikonische Halo Board, LED-Displays sowie AR-Grafiken. Der langjährige Vizrt-Partner ist auf virtuelle Produktion und augmentierte Grafikintegration spezialisiert. »Im Live-Sport weiß man nie, was als Nächstes passiert. Diese Vorfreude bringt Fans an den Rand ihrer Sitze, und die visuellen Elemente auf jedem Screen müssen dieser Magie gerecht werden«, sagt Nathan Marsh, CEO Girraphic für Nord- und Südamerika.
Ein einheitlicher Grafik-Workflow verschaffte dem Produktionsteam die nötige Flexibilität, um Netflix-Zuschauer und Stadionpublikum gleichermaßen zu bedienen – gesteuert von einer einzigen Oberfläche. »Jedes Team, das ein Live-Sport-Erlebnis erschafft, steht vor denselben wachsenden Herausforderungen: mehrere Zielgruppen zu bedienen, die von mehreren Geräten und Blickwinkeln aus gleichzeitig zuschauen«, so Andrew O’Neil, SVP Sports Strategy & Growth bei Vizrt.
Viz Engine 5 und Viz Multiplay im Zentrum
Kern des Workflows ist die Echtzeit-3D-Grafik- und Compositing-Engine Viz Engine 5. In Kombination mit der Videowand- und Multiscreen-Steuerung Viz Multiplay ließ sich jedes Display einzeln ansteuern, das Playout in jedem beliebigen Seitenverhältnis ausgeben. Die Lösung verbindet vorgerenderte Animationen, Live-Videosignale und Echtzeitgrafiken in einem Workflow und vereinfacht damit die Steuerung großer LED-Displays in Arenen jeder Größenordnung.
Der Hintergrund: Stadien und Arenen dienen heute multiplen Zwecken – ein Konzert am Abend, ein Sportevent am nächsten Nachmittag, jeweils mit eigenem Publikum, Sponsoren und visueller Identität. Ein flexibler Workflow soll Produktionsteams hier den nötigen kreativen Spielraum verschaffen, ohne den Produktionsprozess zu verkomplizieren.












