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Social-Media-Videoproduktion mit Medialoopster

Medialoopster Media Asset Management optimiert die standortübergreifende Produktion von Social-Media-Videos bei der Deutschen Welle.

Die Lösung arbeitet eng verzahnt mit den Workflow- und Projektverwaltungs-Tools Helmut FX und Helmut IO und der Editingsoftware Adobe Premiere.


Als Auslandssender Deutschlands will die Deutsche Welle (DW) journalistisch unabhängig ein umfassendes Deutschlandbild vermitteln und stellt globale Ereignisse und Entwicklungen aus europäischer Perspektive dar. Wöchentlich erreicht sie insgesamt etwa 162 Millionen Menschen weltweit in 30 Sprachen. 

Bei den Hamburg Open gab es diverse AI-Anbindungen von Medialoopster zu sehen.

In Deutschland produziert die DW ihre Programminhalte in Berlin und Bonn. Täglich laufen hier über diverse Ingest-Kanäle über 200 Stunden Videomaterial mit dazugehörigen Metadaten ein. Dabei setzt die DW seit 2018 an beiden Standorten in den Redaktionen das Media Asset Management System Medialoopster ein, um HD Video-Content flexibel und einfach zu verwalten. Medialoopster, entwickelt von Nachtblau, bietet ein modernes HTML5-Interface. Somit benötigen die Journalisten lediglich einen Webbrowser, um den Content zu durchsuchen und ihn für den Videoschnitt vorzubereiten. Sollte der Video-Content an einem Standort nicht in HiRes-Qualität vorliegen, kann er über Medialoopster mit dem anderen Standort geteilt werden.

Schneller durch Integration in das Schnittsystem

Medialoopster im Einsatz bei der Deutschen Welle.

Zur Vorbereitung des HiRes-Schnittes kann im Vorfeld mit Hilfe des Medialoopster Rough Cut Editors, ebenfalls auf HTML5-Basis, von den Journalisten ein Rohschnitt an ihrem Office-Arbeitsplatz angefertigt werden. Dadurch lassen sich die Schnittzeiten mit Adobe Premiere Pro merklich reduzieren. Über das dort integrierte Medialoopster-Panel (Plugin) sind die Journalisten zudem in der Lage, von derzeit 80 Premiere Pro-Stationen direkt auf den von Medialoopster verwalteten Content zuzugreifen. Beim Export des Clips werden alle Metadaten aus dem Quellmaterial übernommen, da diese über das Medialoopster-Panel unverzüglich an Medialoopster zurückgegeben werden. Der Metadaten-Kreislauf ist damit geschlossen und nachvollziehbar.

Mehr Effizienz durch integrierte Workflows

Medialoopster und Helmut FX/IO arbeiten eng verzahnt miteinander.

Mit einer nahtlosen Integration der MoovIt Workflow- und Projektverwaltungs-Tools Helmut FX und Helmut IO mit Medialoopster konnten erstmalig auch weitere Workflows intelligent miteinander verzahnt werden. Helmut IO bietet die Möglichkeit, Video-Content mit Metadaten direkt an Medialoopster zu übergeben. Analog dazu verhält es sich mit von Helmut FX erstellten Adobe Premiere Pro Projekten, die nun direkt an Medialoopster adressiert werden können. Die Projekte werden dann von Medialoopster verwaltet und von den DW-Administratoren komfortabel beispielsweise über das Medialoopster Housekeeping überwacht. Helmut FX und IO nutzen für diesen Workflow die offene Schnittstelle (REST-API) von Medialoopster.

Auch beim Zusammenspiel von Medialoopster und dem Redaktionssystem OpenMedia von Scisys kommt die Medialoopster REST-API zum Einsatz. Hier wurde eine gesonderte Middleware geschaffen, um die Metadaten in definierten Zeitintervallen in einem vorgegebenen XML-Schema an OpenMedia zu übergeben. Im Zuge dieser Datenübergabe wird der Medialoopster-eigene XML-Prozessor verwendet, der auf Grundlage einer XSL-Transformation den Im- und Export von Metadaten in und aus Medialoopster vereinfacht.

Optimale Usability

Die DW-Administratoren konnten im Projektverlauf genügend Medialoopster Know-how aufbauen, das sie innerhalb kürzester Zeit in die Lage versetzte, nicht nur die Installation von Medialoopster, sondern auch die Konfiguration der Medialoopster-Workflows selbständig einzurichten. Updates und Upgrades werden darüber hinaus natürlich auch von DW- Administratoren durchgeführt. Mittlerweile geschieht dies ohne Produktionsunterbrechungen sogar im laufenden Betrieb.

Fabian Hoffmann präsentiert bei der Deutschen Welle Medialoopster.

Fabian Hoffmann, Projektmanager bei DW, fasst zusammen: »Medialoopster trägt maßgeblich dazu bei, die standortübergreifende Zusammenarbeit sowie die Produktionsprozesse zu vereinheitlichen und zu beschleunigen. Wiederkehrende Arbeitsschritte, um unsere Inhalte für die Social Media Kanäle nutzbar zu machen, z.B. die Adaption in mehrere Sprachen, wurden wesentlich vereinfacht. Wenn man das Prinzip „Medialoopster“ einmal verstanden hat, ist es einfach zu installieren und zu konfigurieren. So können wir schnell auf neue Anforderungen der User reagieren. Nachtblau ist der passende Partner und Medialoopster das richtige Tool für diesen Zweck.«

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