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Bebob: Nachhaltiger mit Akkus arbeiten

Bebob will den Umgang mit Akkus nachhaltiger und umweltfreundlicher gestalten.
Bebob, Akkus

Ökologische, »grüne« Akkus gibt es zumindest derzeit nicht.

Ökologische, »grüne« Kamera-Akkus gibt es zumindest derzeit in der Realität gar nicht. Also alles wieder mal nur Greenwashing?

Nein, denn man kann die Produktion von und den Umgang mit Akkus auch jetzt schon unter Nachhaltigkeits- und Ökologie-Aspekten zumindest optimieren, auch wenn ein Kamera-Akku wahrscheinlich niemals ein Ökoprodukt sein wird.

Mit einem Vier-Punkte-Aktionsplan will Bebob Schritt für Schritt hin zu nachhaltigeren Produktions- und Verwertungsketten beim Umgang mit Akkus führen. Der Aktionsplan basiert auf vier Säulen, die der Hersteller im folgenden erläutert.

Regionale Produktion

Seit mehr als 25 Jahren werden Bebob-Akkus und -Zubehör in der eigenen Manufaktur sowie bei Zulieferern im Münchner Umland gefertigt. Diese Entscheidung war – neben einem hohen Qualitätsanspruch – durch den Wunsch motiviert, den Materialtransport auf ein Minimum zu reduzieren, so der Hersteller. Bebobs Transportwege erstrecken sich durch die regionale Produktion auf nur wenige Kilometer, wodurch sich CO2-Emissionen erheblich vermindern lassen und auch bisher schon ließen.

Bebob, Akku-Recycling

Reparaturfähige Akkus mit geschraubten Gehäusen ermöglichen zumindest teilweises Direkt-Recycling.

Reduzierung von Klebstoffen, Plastik und Verpackungsmaterial

Bebobs Re-Celling Konzept basiert auf reparaturfähigen Akkus — ein Grund mehr, für die Montage des Gehäuses nicht die branchenüblichen umweltschädlichen Klebstoffe zu verwenden, sondern Schrauben. Schon früh hat Bebob Plastik aus seinen Produktverpackungen verbannt. Heute werden alle Verpackungen von Bebob-Produkten zudem aus ungefärbtem Recycling-Karton hergestellt.

Bebob, Verpackung

Wegwerfmaterialien aus Kunststoff weitgehend vermeiden: ein weiterer kleiner Schritt.

Um auch beim Produktversand Wegwerfmaterialien aus Kunststoff weitgehend vermeiden zu können, werden statt Schaumstoff, Styropor oder Luftpolsterfolie zumeist biologisch abbaubare Flocken oder (wann immer möglich) gebrauchtes Verpackungsmaterial (wieder)verwendet.

Bebob, Verpackung

Bebob-Produkte werden in Verpackungen aus ungefärbtem Recycling-Karton transportiert.

Fachgerechte Entsorgung

Bei der Rückgabe alter Akkus arbeitet Bebob mit dem für sein Umwelt- und Qualitätsmanagement mehrfach zertifizierten Rücknahmesystem »CCR Rebat« zusammen: Alte Akkus werden zu großen Teilen einer stofflichen Verwertung zugeführt. Um seinen Kunden die fachgerechte Entsorgung alter Akkus zu erleichtern, bietet Bebob darüber hinaus einen kostenlosen Entsorgungsservice an. Das gilt nicht nur für die eigenen Produkte – das Team nimmt von seinen Kunden auch Akkus anderer Hersteller an, um diese fachgerecht entsorgen zu lassen.

Akku Re-Celling

Bebobs Re-Celling-Konzept ist marktweit einzigartig: Alle Bebob-Akkus sind so konstruiert, dass sie mit neuen Zellen bestückt werden können, wenn die ursprünglichen Zellen in die Jahre gekommen sind und nicht mehr den Erwartungen entsprechen.

Dieses innovative Recelling-Programm macht Akkus von Bebob zu den einzigen reparaturfähigen Akkus auf dem Markt, so der Hersteller.

Die meisten Bauteile der Akkus lassen sich somit weiterverwenden — was nicht nur Abfälle vermeidet und Ressourcen schont, sondern auch das Budget der Kunden. Neben dem wirtschaftlichen Nutzen reduziert diese Möglichkeit den anfallenden Elektronikschrott und ökologischen Fußabdruck um mehr als die Hälfte.

Bebob, Akku-Recycling

Aus alt wird neu: Alle Bebob-Akkus sind so konstruiert, dass sie mit neuen Zellen bestückt werden können.

Weitere Entwicklung

Bebob bemüht sich nach eigenen Angaben fortlaufend um Verbesserungen auf dem Weg hin zu immer umweltfreundlicheren Prozessen. Daher stellen demnach die oben erwähnten Punkte nur den momentan aktuellen Stand dieser Bemühungen dar.

Zusatzinfo

Beim Recycling von Lithium-Akkus werden diese derzeit meistens komplett geschreddert und dann in ihre chemischen Elemente zerlegt. Das kann man sich beispielsweise hier anschauen. Diese Form von Recycling erfordert aber relativ viel Energie und Chemie. Wie das auch anders umgesetzt werden kann, zeigt das unten eingefügte Video des Elektrofahrzeugherstellers Kyburz.


Firmenvideo: Kyburz aus der Schweiz zeigt einen neuen Prozess für das Akku-Recycling.

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