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5G-Campusnetzwerk

5G-Netzwerktechnologien zu nutzen, steht nicht nur den großen, öffentlich zugänglichen Mobilfunkbetreibern wie der Deutschen Telekom, Vodafone oder Telefónica offen. Auch andere Interessenten können 5G-Technologien und -Komponenten einsetzen, um damit ein sehr schnelles, kabelloses Netzwerk aufzubauen. Man kann also künftig ein eigenes privates, räumlich begrenztes 5G-Netz aufspannen, ein 5G-Campusnetzwerk.

Ein 5G-Campusnetzwerk ist genehmigungspflichtig. Zuständig ist die Bundesnetzagentur, und die verlangt dafür auch ein Entgelt. Manch einer hat vielleicht die Millionenbeträge im Kopf, mit denen die großen Mobilfunkanbieter hier hantieren mussten, aber da ging es ja darum, ein riesiges, öffentliches Netzwerk für die ganze Bundesrepublik aufspannen zu dürfen. Wenn man hingegen ein regional begrenztes 5G-Campusnetzwerk aufspannen will, etwa um ein Stadion oder ein Firmengelände zu versorgen, ist das deutlich günstiger. Für eine Fläche von einem Quadratkilometer fallen hierbei Kosten von rund 5.000 Euro für 10 Jahre an. Das kann sich letztlich jeder Mittelständler problemlos leisten.

Dann braucht man noch die Hardware: Server, Coder, Router, Antennen, Antennenkabel — aber auch die kosten keine Millionen. Außerdem kann man sie, wenn man keine Dauerinstallation benötigt, etwa bei einer zeitlich begrenzten Veranstaltung, im niedrigen fünfstelligen Eurobereich mieten. Sobald das installiert ist, braucht man noch eigene Sim-Karten, und dann kann es losgehen.

Prinzipiell ist ein 5G-Campusnetzwerk ein sehr schnelles, leistungsfähiges Wireless-Network, zu dem aber nur die Nutzer Zugang haben, die auch eine passende Sim-Karte besitzen.

Innerhalb des Netzwerks kann jeder Betreiber selbst festlegen, wie das Netzwerk konfiguriert werden soll. So kann man das Netzwerk beispielsweise auf möglichst kurze Latenz hin trimmen: optimal für Live-Übertragungen etwa. Man kann also die Live-Bild- und Tonsignale von kabellosen Kameras über das eigene Netzwerk betreiben, man kann aber auch höchst reaktiv Drohnen steuern und deren Bilder live übertragen – und vieles mehr.
Im Grunde kann man jedes Gerät steuern und/oder dessen Nutzsignale kabellos übertragen, wenn man das Gerät an ein G5-Modem anschließen oder eines einbauen kann.

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