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Für Produktionsbranche: ARD verlängert Corona-Hilfen

Bis zur Jahresmitte 2022 verlängert die ARD die finanzielle Unterstützung für die Produktionsbranche.
Karola Wille, MDR-Intendantin, ARD-Filmintendantin, © MDR/Kirsten Nijhof

ARD-Filmintendantin Karola Wille.

Die ARD begleitet Film- und Fernsehproduktionen seit März 2020 umfangreich mit unterschiedlichen Unterstützungsangeboten. Nun hat der Sender seine Zusage bis zum 30.6.2022 verlängert, sich weiterhin mit 32,5 Prozent am Ausfallfonds für Fernsehproduktionen (Ausfallfonds II) der Bundesländer zu beteiligen. ARD-Filmintendantin Karola Wille sagt zu dieser Entscheidung: »Wir bleiben starker Partner der Kreativszene!« und »Die ARD sieht sich in einer besonderen Verantwortung.«

ARD, Logo

Die ARD verlängert die Corona-Hilfen für die Produktionsbranche.

Einige der an diesem Fonds beteiligten Bundesländer haben die Verlängerung dieser Unterstützungsmaßnahme bereits bestätigt. Die Intendantinnen und Intendanten der ARD-Landesrundfunkanstalten hatten sich im Dezember auf die Fortsetzung dieses Engagements verständigt, sollte der Fonds verlängert werden. Anträge dafür können bei der Filmförderungsanstalt (FFA) eingereicht werden. Die ARD gibt den Produzierenden mit der Verlängerung der Maßnahmen ein wichtiges Signal.

Karola Wille, MDR-Intendantin und ARD-Filmintendantin, führt aus: »Als größter Auftraggeber für die deutsche Film- und Fernsehwirtschaft sieht sich die ARD in einer besonderen Verantwortung. Auch nach 23 Monaten Pandemie stehen wir fest an der Seite der Kreativszene, um den Produktionsstandort Deutschland in seiner großen regionalen Vielfalt zu unterstützen und damit auch für das Publikum spannende Stoffe aus allen Teilen Deutschlands weiter so verlässlich anbieten zu können.«

Unterschiedliche Unterstützungsangebote

Neben der Beteiligung am oben genannten Ausfallsfond II der Bundesländer übernehmen die ARD-Landesrundfunkanstalten und die ARD Degeto bei Neuproduktionen weiterhin auch 100 Prozent der Kosten für Corona-Schutzmaßnahmen beim Produzieren (sogenannte Hygienekosten). Diese präventiven Kosten betreffen den Großteil der Unterstützungsleistungen. Und sie zeigen Wirkung: Die bislang geringe Auslastung des Ausfallfonds II ist auch darauf zurückzuführen, dass die strengen Hygienekonzepte bei Dreharbeiten konsequent umgesetzt werden und greifen.

Zusätzlich haben die ARD-Sender und ihre Rechte- und Produktionstochter Degeto auch ihre Zusage verlängert, im Schadensfall fünfzig Prozent der corona-bedingten Mehrkosten zu übernehmen bei jenen Produktionen, die nicht unter Ausfallfonds I oder II fallen, aber die Voraussetzungen der ARD-Zusage erfüllen.

Bildrechte: MDR/Kirsten Nijhof

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