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BFE Mainz baut HD-Ü-Wagen für TopVision

Der geplante HD-/SD-Ü-Wagen soll im April kommenden Jahres ausgeliefert werden.

Der Berliner TV-Dienstleister TopVision wickelt große Live-Events ab, darunter viel Sport, aber auch andere Großveranstaltungen. TopVision hatte sich schon frühzeitig dazu entschieden, einen HD-Ü-Wagen zu bauen. Jetzt wird das Projekt Realität, und BFE Mainz soll den Wagen bauen.

Geplant ist ein Sattelauflieger mit einer Länge von 16,5 m, der Platz für Bildregie/-technik, eine zweite Regie und für NLE-Schnitt/Tontechnik bieten soll. Der Wagen soll mit 24 Sony-HD/SD-Kameras des Typs HDC-1000 und HDC-1500 betrieben werden (siehe Meldung darüber). Weiter will TopVision die Kameras mit diversen Canon-Optiken ausstatten (100x, 86x, 25x, 22x und 11x) sowie zwei Sony-Bildmischer des Typs MVS-8000A einbauen. Zwei 3fach-HD-Super-Slomo-Kameras von Sony sollen ebenso wie eine 8-Kanal-Farbkorrektur integriert werden. Für die NLE-Schnittbearbeitung ist der Sony-Bildmischer MFS-2000 vorgesehen.

Insgesamt stehen sechs Sendewege zur Verfügung, die Dolby Digital 7.1-fähig sind. Über eine HD/SD-Videokreuzschiene mit 512 Ein- und 1.024 Ausgängen kann auf die Signale von über 15 internen MAZen und auf sieben EVS-HD-Server zugegriffen werden. Bei den MAZen hat sich TopVision in erster Linie für HDCAM-Maschinen des Typs HDW-M2000 und für Digital Betacam-Recorder des Typs DVW-M2000P entschieden. Die XT2-HD-Server von EVS sollen mit sechs Kanälen bestückt sein und mit XNet und Supermotion-Option vernetzt werden. Für die Signalsteuerung wird das BFE-Steuersystem KSC-Manager eingesetzt.

Das gesamte HD-/SD-Signalprocessing sollen Module der Firma Lynx Technik realisieren, und die Überwachung der Signale soll über Kreuzschienen mit Hilfe der angeschlossenen HD-Röhrenmonitore und Flachdisplays mit Multiviewern in den Regien, dem NLE-Schnitt und der Bildendkontrolle stattfinden. Auch Einrichtungen für den HD/SD-Rückempfang über Satellit, Kabel und terrestrisch sind geplant.

In die Tonregie sollen ein Tonmischpult mit Audiokreuzschiene (etwa 2.000×2000) und Dolby Digital 7.1 sowie diverse Dolby-E-Encoder/Decoder eingebaut werden. Die sechs Sendewege sind 8-kanalig ausgelegt und das Abhören von Dolby Digital wird in allen Arbeitsbereichen ermöglicht. Effektgeräte wie etwa Lexicon 960L oder TC6000, DAT-Recorder, DVD-Recorder und 8-Spur-HDD-Recorder sollen die Ausstattung im Audiobereich abrunden. Für die Mehrkanal-Nachbearbeitung wird ein Nuendo3 mit MADI-Anbindung an die Audiokreuzschiene eingebaut werden. Die externe und interne Kommunikation erfolgt über ein Intercom-System mit 256 Ports und fünf ISDN-Dual-Codecs.

Das Fahrzeug verfügt über insgesamt drei Ausschübe für Bildregie/Bildtechnik, Regie2/NLE-Schnitt und Tonregie und soll über mehrere Klimaanlagen mit insgesamt 70 kW Klimaleistung klimatisiert werden. Zur Arbeitserleichterung beim Auf- und Abbau ist der Einbau einer motorisch angetriebenen Kabeltrommelanlage mit Magnetkupplungen geplant.

Autor: red

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