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DVC: Boxxster

Neuer Diskrecorder für SD-, HD- und 2K-Auflösungen.
40097-B_1107_DVC_BoxxsterBoxxster kann direkt über ein optionales externes USB-Shuttle bedient werden.

Beim neuen Boxxster aus der ClipRecorder-Familie von DVC realisierte der Hersteller durch den Einsatz neuer 2,5-Zoll-Festplatten eine sehr kompakte Bauform und nach eigenen Angaben zugleich eine niedrige Leistungsaufnahme bei sehr geringer Geräuschentwicklung. Durch die neue Technologie soll der Boxxster DVC zufolge zudem sehr zuverlässig sein. Das Disk-Array des Recorders ist von vorne zugänglich und kann mit 480, 720 oder 1.200 GB Speicher bestückt werden.

Wie alle ClipRecorder von DVC basiert Boxxster auf der Software-Plattform QuickClip, die auch eine VTR-Emulation enthält: Damit kann Boxxster laut DVC per RS-422 und 9-Pin-Sony-Protokoll wie ein professioneller Videorecorder gesteuert werden. Zusätzlich unterstützt Boxxster weiteren Angaben zufolge auch die clip-basierten Protokolle von Louth/VDCP, sowie Odetics und soll sich über gängige ShowControl- und Automationssysteme bildgenau bedienen lassen.

Wie die anderen ClipRecorder-Modelle verfügt Boxxster über alle wichtigen Diskrecorder-Funktionen, inklusive Playlist, Loop-Mode, Clip-Management und Batch-Recording. Über eine Java– oder Web-Bedienoberfläche kann der Boxxster via IP fernbedient werden. Eine im Lieferumfang enthaltene SyncControl-Software soll es erlauben, mehrere Boxxster für Multikanal-Aufzeichnung und -Wiedergabe bildgenau zu synchronisieren.

Der Boxxster zeichnet nativ im NTFS-File-Format auf, womit ein direkter Zugriff auf die Bilddaten über Gigabit-Ethernet möglich ist, beziehungsweise Files direkt auf das Disk-Array des Boxxster geschrieben werden können. Mit dem File Import Manager lassen sich nach Aussage von DVC alle gängigen komprimierten und unkomprimierten Video- und Audio-Fileformate einfach importieren.

Neben HD-SDI Ein- und Ausgängen verfügt Boxxster auch über analoge Video- und Audio-Schnittstellen. Damit bietet er sich aus Sicht von DVC zum einen als preisgünstiger Ersatz für HD-Videorecorder an und zum anderen als universeller Player/Zuspieler für HD- und 2K-Präsentationen. Auch für HD-Broadcast-Anwendungen mit 1080i oder 720p soll sich Boxxster dank einfacher Anbindung an eine Sendeautomation einsetzen lassen.

Für den Präsentations- und F&E-Markt steht DVC zufolge eine DVI-Version mit DVI-Ausgang, programmierbaren Vesa-Rastern und analogem Audio zur Verfügung. Mit 480 GB Speicherkapazität wird Boxxster zum Netto-Listenpreis von rund 10.500 Euro angeboten (Stand Dezember 2007).

Autor: red

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