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Nachtblau: Impa hilft beim Schnitt

Der intelligente Medienproduktions-Assistent (Impa) soll mit Hilfe von KI das Schneiden von Beiträgen beschleunigen.

Traditionelle Medien müssen künftig effizienter produzieren, sie müssen unterschiedlichste Kanäle und Plattformen bespielen, und das möglichst schnell. Dafür fehlten bisher aber noch die passenden Technologien. 

Impa ist ein Kooperationsprojekt zwischen Nachtblau und dem Hamburger Informatik Technologie-Center e.V. (HITeC). 

Genau hier setzt Impa, der »intelligente Medienproduktions-Assistent« an: Impa soll redaktionelle Abläufe mit Hilfe von KI beschleunigen. 

Während der Hamburg Open präsentierte Nachtblau den aktuellen Stand von Impa.

Medialoopster soll Impa künftig nutzen. 

Marc Jonas von Nachtblau zeigte, wie man derzeit mit Impa arbeiten kann, und führte die neuen Möglichkeiten in einem Vortrag während der Hamburg Open aus.

Hintergründe

Aktuell wenden Redaktionen viel Zeit auf, um Eigenmaterial oder auch Agentur- oder Archiv-Content zusammenzustellen und damit anschließend ihre Beiträge zu bebildern.

Mit Impa soll es möglich werden, diesen Job automatisiert zu erledigen und als Ergebnis einen Vorschlag für einen ersten Schnitt zu erhalten. Marc Jonas betont, dass es sich dabei um ein Vorschlagssystem handle — und nicht um eine vollständige Automatisierung. 

Marc Jonas, Geschäftsführer von Nachtblau.

Suche mit Impa

Ein Suchanfrage in Impa kann beispielsweise lauten »Bebildere meinen Text« – also ein Transkript als Suchanfrage zu stellen. Es ist also möglich, mit natürlicher Sprache in ganzen Sätzen zu suchen. »Man kann auch nach mehreren Begriffen suchen und bei der Suche sogar mit Mengen arbeiten«, erläutert Marc Jonas. Das erlaubt es, ganz gezielt nach Shots zu suchen, in denen beispielsweise »drei Fahrräder« oder »zwei Hunde« zu sehen sind. 

Suchanfrage in Impa.

100%ig korrekt ist das Ergebnis der KI bei solchen Anfragen derzeit noch nicht, aber es ist schon beeindruckend, wie gut die Vorschläge bei den Suchanfragen ausfallen. Impa könnte sich zu einer echten Hilfe für Redaktionen entwickeln. 

Impa steht für »intelligenter Medienproduktions-Assistent«.

Das ist letztlich auch der Anspruch des Projekts: Man möchte mit KI das Tempo bei der Content-Erstellung deutlich erhöhen, sodass dem Qualitätsjournalismus dank der neuen Tools mehr Zeit bleibe, sich auf die eigentlichen Inhalte zu konzentrieren. 

Bis September will Nachtblau die neue KI-Technologie in einem Proof of Concept ins Media-Asset-Managementsystem Medialoopster integrieren. Im Hintergrund werden dabei mehrere KI-Dienste laufen, so Marc Jonas von Nachtblau.

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