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Avid Content Core und Avid Assist
»Avid ist seit Jahrzehnten in den realen Arbeitsabläufen der professionellen Medienbranche tätig, und diese Erfahrung prägt unsere Sichtweise auf KI«, sagt Wellford Dillard, Chief Executive Officer bei Avid über das Konzept für die IBC 2026. »Wir fügen nicht einfach KI-Tools hinzu; wir verknüpfen Inhalte mit dem Produktions- und Workflow-Kontext über Cloud-, Hybrid- und lokale Umgebungen hinweg, sodass Teams ihre Medien direkt in den Systemen, denen sie bereits vertrauen, finden, aufbereiten und nutzen können. Unternehmenskontrollen, menschliches Urteilsvermögen und redaktionelle Aufsicht sind keine Hindernisse, die es zu umgehen gilt – sie sind die Grundlage, auf der alles andere funktionieren muss. Das bedeutet intelligente Innovation bei Avid: Lösungen, die verstehen, wie Medien tatsächlich entstehen, ohne dass jemand aufgefordert wird, das zu verwerfen, was bereits funktioniert.«
Avid Content Core, vorgestellt auf der IBC2025, beinhaltet als cloudnative Produktionsplattform Asset-Identität, Ingest, Speicherung, Metadaten, Orchestrierung und Rechteinformationen in einer Intelligenzebene. Die Konzeption rund um die Inhalte, die beteiligten Personen und Ressourcen sowie deren Wert schafft den Medienunternehmen ein klareres Bild vom Wert ihrer Inhalte.
Insights
Eine erste Insight-Funktion bietet den Blick auf Produktion und Kosten. Sie ist ein erster Schritt des Ziels von Avid, Produktionskosten und Geschäftsergebnisse zu verknüpfen. Mit den eigenen ERP-Daten kann der Bedarf an Personal und Ausstattung prognostiziert, können Kosten genauer zugeordnet werden. Während Avid Content Core eine Produktion vom Auftrag bis zur Auslieferung in einem einheitlichen Umfeld begleitet, wird absehbar, welche Investitionen den höchsten Mehrwert erwarten lassen. Die Integration mit Unternehmenssystemen und Datendiensten werden ausgebaut.
Natives Asset-Management
Neue Funktionen von Content Core weisen über herkömmliche MAM-Architekturen hinaus. Inhalte werden ohne weitere Migrationen über ihre eigenen Speicher- und Cloud-Umgebungen indexiert, durchsucht, verwaltet und bearbeitet. Im Ergebnis entsteht eine Kontextebene, die Absichten, Aufträge, Versionen, Freigaben, Herkunftsdaten und den Auslieferungsstatus umfassen kann – Informationen, die neben dem Auffinden von Medien auch als Grundlage für Automatisierung, Entscheidungsfindung und zukünftige KI-gesteuerte Prozesse genutzt werden können.
Produzieren mit Avid Assist
Avid Assist ist eine neue, geregelte Koordinationsschicht für die agentengestützte Medienproduktion. Das beinhaltet ein Framework zum Erstellen und Einsetzen von Agenten, die – im Rahmen von Unternehmenskontrollen, Berechtigungen und genehmigten KI-Umgebungen – reale Produktionsschritte in den Avid-Workflows automatisieren können. Dabei können die Nutzer die für sie geeigneten Technologien wählen und behalten die Kontrolle über den Zugriff auf Inhalte und Produktionsinformationen. Zu ersten Anwendungen sollen später Anpassungen für Nachrichten und Postproduktion kommen.
Avid Content Core in den Kunden-Clouds
Avid arbeitet nun enger mit den Cloud-Anbietern Amazon Web Services (AWS), Google Cloud und Microsoft Azure zusammen. Auch die neue browserbasierte Bearbeitungsfunktion von Media Composer kann darauf zugreifen, so dass der Workflow von der Suche und Auswahl von Quellen bis zur Veröffentlichung in sozialen Medien abgedeckt ist.
Die Avid Content Core Site Engine wird in der kundeneigenen AWS-, Google Cloud- oder Microsoft Azure-Umgebung mit Maßgabe der Sicherheits-, Governance- und Residenzkontrollen des Unternehmens bereitgestellt. Das schafft Einsicht in den Standort von Inhalten, die anfallenden Produktionskosten und den potenziellen Wert, der mit den Inhalten entstehen kann.
Plattformspezifische Cloud-Funktionen
Avid Content Core, basierend auf AWS, bietet eine skalierbare und einheitliche Grundlage für Medienintelligenz, Metadaten und Workflow-Automatisierung entlang der gesamten Medienlieferkette. Neu ist die Unterstützung für Medien, die in Amazon S3 und Amazon Bedrock gespeichert sind.
Content Core basiert auf den Google Gemini-Modellen in Gemini Enterprise und bietet so fortschrittliches Videoverständnis sowie kontextbezogene Suche. Für die Mediendaten in der eigenen Cloud stehen Funktionen zur Videoanalyse und Suche zur Verfügung. Darüber hinaus bildet BigQuery die Grundlage für die intelligenten Produktionsanalysen und die Betriebsintelligenz von Avid.
Microsoft Azure unterstützt nun Content Core-Bereitstellungen in den eigenen Azure-Umgebungen der Kunden, indiziert und streamt Medien direkt aus Azure Blob und Avid Nexis Cloud.





















