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NAB2013: Adobe Anywhere

Adobe präsentiert mit Adobe Anywhere eine Plattform, die es ermöglichen soll, mit unterschiedlichsten Leuten von diversen Standorten an gemeinsamen Produktionen zu arbeiten. Weitere Neuheiten gibt es bei den Videoproduktions-Softwares.
Collaboration – Plattform »Adobe Anywhere«

Mit der Collaboration – Plattform »Adobe Anywhere« können Teams über praktisch jede Art von Netzwerkumgebung mit den Programmen Premiere Pro, After Effects und Prelude gemeinsam an zentralen Medien und Assets arbeiten. Die neue Lösung soll ab Mai 2013 verfügbar sein.

»Die Videobranche verändert sich gerade rasant, und sowohl Broadcaster als auch andere Produzenten von Inhalten suchen nach integrierten Lösungen, um die Zusammenarbeit ihrer Mitarbeiter über verschiedene Standorte hinweg zu beschleunigen, ohne dass der Einsatz neuer Werkzeuge erlernt werden muss«, sagt Jim Guerard, Vice President of Enterprise Solutions bei Adobe.

Adobe Anywhere ist eine Collaboration – Plattform, die sich an Standard-IT-Hardware – , Software und Netzwerkinfrastrukturen anpassen lässt. Virtuelle Teams können Inhalte parallel an praktisch jedem Ort erfassen, bearbeiten, teilen und fertigstellen, an dem eine Netzwerkverbindung verfügbar ist. Adobe Anywhere ermöglicht es Anwendern, lokale oder Remote-Netzwerke zu nutzen, um an anderer Stelle gespeicherte Medien zu öffnen, zu streamen und zu bearbeiten.

Zwei wesentliche Bestandteile von Adobe Anywhere sind die Adobe Mercury Streaming Engine und das Adobe Anywhere Collaboration Hub. Adobe Mercury Streaming Engine sorgt laut Hersteller dafür, dass große Dateien nicht mehr umständlich übertragen oder kopiert werden müssen, sondern Teammitgliedern ohne Verzögerung überall zur Verfügung stehen. Adobe Anywhere Collaboration Hub ermöglicht es, dass mehrere Anwender mit unterschiedlichen Applikationen zur gleichen Zeit Zugriff auf die gleichen Produktionen und Dateien haben. Adobe arbeitet bei der Adobe Anywhere Plattform nach eigenen Angaben mit Anbietern wie Dell , Harmonic, HP Quantum, Isilon, NVIDIA , und Supermicro zusammen.

Adobe Anywhere setzt den Einsatz der aktuellen Version der Adobe Videoprodukte wie beispielsweise Premiere Pro voraus, die zusammen mit weiteren Kreativwerkzeugen über die Adobe Creative Cloud verfügbar sind. Preise für Adobe Anywhere nannte der Hersteller noch nicht.

Neue Funktionen bei den Videolösungen

Einige Neuheiten gibt es auch bei den diversen Videosoftwares von Adobe: so können etwa Editoren in der nächsten Version von Premiere Pro die Benutzeroberfläche besser anpassen, neue Tastaturkürzel verwenden und offline Dateien leichter suchen und neu verknüpfen. Neu sind auch verbesserte Color Workflows mit der Lumetri Deep Color Engine, um Looks direkt in Adobe Premiere Pro zu verwenden oder die Dateien an Adobe SpeedGrade zu übergeben.

Eine neue Version von Adobe After Effects ermöglicht ein einfacheres Arbeiten in 3D durch die Integration der neuen Live-3D-Pipeline mit Maxon Cinema4D. Mit dem Werkzeug Refine Edge lassen sich außerdem bessere Rotoscoping-Ergebnisse erzielen. Die Funktion Warp Stabilizer VFX ermöglicht Anwendern die Stabilisierung eines bestimmten Aufnahmebereichs.

Zu den neuen Kreativwerkzeugen in Audition gehören die Funktionen Sound Remover und Preview Editor.

Die Ingest und Logging-Software Adobe Prelude bietet ab sofort die Möglichkeit, Vorschaubilder direkt im Projektfenster scrubben zu können. Außerdem können jetzt auch Metadaten direkt während der Aufnahme hinzugefügt werden. Der Rohschnitt funktioniert nun schneller dank des neuen Adobe Story Panels, mit dessen Hilfe Anwender von Adobe Prelude und Adobe Premiere Pro Zugriff auf Drehbücher erhalten und diese mithilfe der Sprache-/Text-Analyse abgleichen können.

Das Adobe-Firmenvideo erläutert, wie Adobe Anywhere funktioniert.

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Autor: red

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