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Lichtdesigner Andreas Kisters setzt auf ETC Tour Hog
Der Lichtdesigner Andreas Kisters gehört seit Jahrzehnten zur Tour-Familie des Schlagerstars Roland Kaiser, genau wie seine Hog-Konsolen. Neu im Setup: die ETC Tour Hog. »Für mich die ultimative Live-Lichtkonsole«, sagt Kisters.
Die Vorbereitung einer Kaiser-Produktion beginnt lange vor der ersten Probe. Gemeinsam mit Bühnen- und Videodesignern entwickelt Kisters ein Gesamtkonzept aus Bühne, LED-Wänden und visuellen Inhalten, das er anhand erster Renderings abstimmt. Erst danach startet die Programmierung. »Heute läuft praktisch alles über Visualisierung und Pre-Programming«, erklärt er. Moderne Echtzeit-Visualisierungssysteme erlauben es, die komplette Show bereits vor den ersten Band-Proben durchzuprogrammieren – inklusive Licht, Video und Timing bis ins letzte Detail.
Im Zentrum seines Konzepts: die Emotionen der Musik sichtbar machen. Besonders die Balladen in Kaisers Setlist bieten dafür Raum. Trotz der umfangreichen Vorprogrammierung bleibt Platz für Live-Reaktion – Kisters setzt Akzente und steuert Übergänge im Moment. »Manchmal reichen wenige Lichtquellen aus, um eine starke Stimmung zu erzeugen«, sagt er. »Gerade die ruhigen Momente sind oft die spannendsten.«
Entscheidend für eine gelungene Show sei das Zusammenspiel aller Gewerke, so Kisters: Licht, Ton, Video und Bühnenbild verschmelzen zu einem Gesamterlebnis. »Wenn alles nahtlos zusammenpasst, kreieren wir Gänsehaut-Momente.«
Was ihn an der Lichtkonsole ETC Tour Hog überzeugt: Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit. »Ich möchte, wenn ich eine kreative Idee habe, sie schnell umsetzen können. Das geht nur mit einem logischen Aufbau und intuitivem Handling. Genau dafür stehen Hog-Konsolen, auch die neue Tour Hog.« Wie zuverlässig das System arbeitet, zeigt der Tour-Alltag: Trotz zahlreicher Scheinwerfer, mehrerer Dutzend Universen und aufwändiger Vorprogrammierung bleibt das mitgeführte Backup-System bislang ungenutzt im Truck.











