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Harvard Athletics setzt auf Aja-Technik für Sportproduktionen

Über 325 Live-Übertragungen und 500 geschnittene Videos pro Jahr: Harvards Sportabteilung produziert College-Sport zunehmend remote – und verlässt sich dabei auf Aja-Equipment für Signalwandlung, Streaming und Aufzeichnung.
©Aja

Die Sportproduktion in Harvard ist sehr umfangreich.

Die Sportproduktion an US-Colleges entwickelt sich mit der Reife von IP- und Remote-Workflows rasant weiter. Für eine Ivy-League-Universität wie Harvard bedeutet das: eine flexible Produktionspipeline und verlässliches Equipment sind Pflicht. Die Athletikabteilung liefert jährlich über 325 Live-Produktionen aus NCAA-Division-1-Sportarten sowie 500 geschnittene Videos. Verantwortlich dafür zeichnet Imry Halevi, Sr. Associate Director of Athletics for Content and Strategic Communications, der für Videoaufzeichnung, Streaming und Signalkonvertierung auf Aja-Technik setzt.

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Jährlich finden über 325 Live-Produktionen statt.

Halevi nutzt die Technik nicht nur zur Live-Übertragung von Spielen, sondern auch, um die Menschen hinter dem Sport sichtbar zu machen – etwa die Skipperin des Segelteams, die nebenbei an Impfstoffforschung arbeitet. Ziel seiner Abteilung ist es, die zahlreichen Geschichten rund um Harvard und seine Athleten für Recruits, Studierende, Lehrkräfte, Coaches und Eltern zugänglich zu machen.

Zentralisierte Regien statt Reisen zu jedem Spielort

Seit Halevis Einstieg vor 14 Jahren hat sich die Produktionspipeline deutlich gewandelt. Reiste das Team damals noch zu jedem Austragungsort, laufen Übertragungen, Streams und Scoreboard-Inhalte heute größtenteils remote aus zwei zentralen Regien auf dem Campus – gestützt auf einen verteilten NDI-Workflow. Von dort aus bedient das Team längeres Content-Material für YouTube und ESPN+ ebenso wie kurzformatige Inhalte für Instagram, Facebook und TikTok, inklusive Experimenten mit dem 9:16-Format.

Dank der Remote-Infrastruktur kann die Crew bis zu vier Produktionen gleichzeitig stemmen – etwa ein Basketballspiel für ESPN und eine Videowand-Show in der Halle parallel zu Fußball- und Feldhockey-Übertragungen. Für Events außerhalb des Campus, etwa Rudern in New Jersey, Skifahren in Vermont oder Segeln auf dem Charles River, schickt das Team die Hauptsignale zur Produktion in die Campus-Regien; oft reisen nur die Kameraleute vor Ort.

SDI, Fiber und NDI im Zusammenspiel

Aja Bridge wandelt SDI.

Die NDI-Pipeline liefert 720p-59.94-Streams, ohne dass zusätzliche Netzwerkkapazität nötig wäre. SDI und Fiber bleiben dabei Teil des Workflows: Für die Wandlung von NDI zu SDI und von Fiber zu SDI kommen Aja Bridge NDI 3G und Fido Mini-Converter zum Einsatz. Laut Halevi lässt sich jede SDI-Quelle, die per NDI verteilt werden muss, einfach an die Bridge NDI 3G senden; die Vorschau von bis zu 16 Fenstern im User Interface erleichtere den Workflow zusätzlich. Für die Wandlung von Fiber auf SDI-Kupfersignale für die Bildmischer nutzt das Team zahlreiche Aja-Fido-Fiberkonverter im Rack.

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U-Tap Capture-Device

Aja U-Tap unterstützt zudem die Remote-Produktion: Kommentator_innen können darüber von zuhause aus per Zoom arbeiten – praktisch etwa beim Rudersport, wo Rennen früh morgens starten. Mit Zoom und einem U-Tap ausgestattet, sehen und hören sie die Produktion und wissen, was sie kommentieren. Das Gerät dient außerdem der Social-Media-Anbindung, etwa um produzierte Live-Streams an die TikTok-Studio-Software unter Windows weiterzugeben.

Helo ist ein Streaming- und Recording-Device.

Sechsundzwanzig Aja-Helo-Plus-Geräte laufen durchgehend für H.264-Streaming und -Aufzeichnung. Sie liefern jeweils einen Game-Feed an die internationale Streaming-Plattform von Harvard Athletics sowie einen zweiten an die Lösung für Echtzeit-Clipping und -Tagging zur Erstellung von Social-Media-Highlights. Halevi lobt insbesondere die Audiopegel im Interface und am Gerät selbst sowie die Möglichkeit, Aufzeichnung und Streaming remote über die UI zu starten, zu pausieren und zu überwachen. Auch die Layout-Funktion, mit der sich mehrere Videoanzeigen im Stadion gleichzeitig darstellen lassen – etwa ein SDI-Stream vom Center-Hung-Screen neben einem HDMI-Stream vom Bandenwerbering – hat sich laut Halevi bewährt: Der Helo Plus fungiere damit praktisch als kleiner, aber leistungsfähiger Bildmischer.

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