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Dyn und ARD feiern Handball-Doku »Grip of Glory«

Vor dem Start in die neue Handball-Saison luden Dyn und die Opel Handball-Bundesliga nach München. Im Mittelpunkt: zwei Podiumsdiskussionen zum »Jahrzehnt des Handballs« sowie die Kooperation von Dyn und ARD bei der Doku-Reihe »Grip of Glory«.
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Bundestrainer Alfred Gislason im Interview.

Das Jahrzehnt des Handballs

Im ersten Panel diskutierten Bundestrainer Alfred Gislason, HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann und Dyn-CEO Andreas Heyden über die anstehende Saison mit Frauen-EM 2026 und Heim-WM 2027. Gislason zeigte sich zuversichtlich für das Turnier im eigenen Land und verwies auf die Erfahrung aus dem Olympia-Halbfinale gegen Frankreich sowie der Heim-EM 2024 als mentale Referenzpunkte für die Mannschaft.

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Finn-Ole Martins, HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann, Alfred Gislason und Dyn-CEO Andreas Heyden.

Bohmann betonte die Bedeutung der Nachwuchsleistungszentren der Clubs als Fundament des sportlichen Erfolgs – sowohl für die Karriere im Spitzensport als auch für die schulische und berufliche Ausbildung der Talente.

Andreas Heyden zog Bilanz zur verlängerten Rechtepartnerschaft zwischen Dyn und der HBL: Die Plattform produziere mittlerweile über 4.100 Spiele, den Großteil davon im Handball. Zudem kündigte er ein neues Kommentar-Format an: Nach dem Erfolg eines Zweitkommentar-Streams bei der EM will Dyn zur WM ausgewählte Spiele mit einer zusätzlichen Audiospur anbieten.

»Grip of Glory« als Blaupause für Kooperation

Im zweiten Panel ging es um die mediale Zusammenarbeit von Dyn und ARD am Beispiel von »Grip of Glory«. Auf dem Podium saßen ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky, Dyn-COO Marcel Wontorra, Produzent Gari Paubandt sowie Nationalspieler Nils Lichtlein von den Füchsen Berlin – der trotz Verletzungspause beim Event dabei war.

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Finn-Ole Martins, Nils Lichtlein und Axel Balkausky.

Wontorra erläuterte den Ursprung der Doku: Die Idee sei rund anderthalb Jahre zuvor, Anfang 2025, entstanden – aus der Beobachtung, dass Handball zwar bei EM und WM große Aufmerksamkeit bekomme, es der Bundesliga im Alltag aber an genau dieser Sichtbarkeit fehle. »Grip of Glory« solle diese Lücke schließen und dabei nicht nur auf etablierte Stars wie Mathias Gidsel setzen, sondern auch weniger bekannte Spieler in den Fokus rücken.

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Gari Paubandt (links) und Marcel Wontorra.

Balkausky ordnete die Partnerschaft historisch ein: Die Zusammenarbeit zwischen ARD und Dyn reiche bis in die Gründungsphase der Plattform zurück. Während frühere Handball-Dokumentationen der ARD meist im Umfeld großer Turniere entstanden seien, gehe man mit »Grip of Glory« erstmals tief in die Bundesliga hinein – ein Format, das zur Strategie passe, Sport stärker über Persönlichkeiten zu erzählen. Die ARD werde den Handball nach eigener Aussage auch künftig weiter begleiten.

Paubandt beschrieb den dokumentarischen Ansatz mit der Kernthese »Menschen interessieren sich für Menschen«: Entscheidend sei gewesen, über viele Wochen Vertrauen zu den Protagonisten aufzubauen – Interviews, die ursprünglich für 20 Minuten angesetzt waren, hätten sich oft zu deutlich längeren Gesprächen entwickelt. Lichtlein ergänzte aus Spielersicht, dass gerade jüngere Profis Formate wie Dokus und Social-Media-Inhalte als wichtigen Hebel sehen, um Handball neuen Zielgruppen zugänglich zu machen.

Medienpartner bringen ihre Stärken ein
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Nationalspieler Nils Lichtlein.

Die Zusammenarbeit von Dyn und ARD vereint unterschiedliche Stärken: Während die ARD über die Mediathek eine breite Reichweite ermöglicht, steuert Dyn als Rechteinhaber und Sportplattform redaktionelle Expertise sowie besondere Nähe zum Handball bei. Viscompark Media ergänzt das Projekt mit seiner Erfahrung in hochwertiger Produktion und erzählerischer Inszenierung.

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Federführend für die Doku-Reihe ist bei der ARD der WDR.

Marcel Wontorra, Chief Operating Officer bei Dyn, betont: »Handballer sind echt. Typen mit Charakter. Und die Besten spielen in der Handball Bundesliga. Mit ‚Grip of Glory’ geben wir Fans einen Einblick in die stärkste Liga der Welt wie nie zuvor. Dafür sind wir allen Beteiligten sehr dankbar. Der Liga, Clubs und Spielern. Gemeinsam mit der ARD machen wir diese Geschichten einem breiten Publikum zugänglich.«

ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky ergänzt: »Handball ist ein begeisternder Sport mit großen Vereinen, langer Tradition, spannungsgeladenen Duellen, vielen Emotionen und herausragenden Protagonisten. Das schreit förmlich danach, in einer authentischen und hochwertigen Doku-Reihe erzählt zu werden, wie es nun aus meiner Sicht mit ‚Grip of Glory‘ großartig gelungen ist. Egal ob Magdeburg, Gummersbach, Berlin, Kiel oder Flensburg – wenn man diese Serie sieht, taucht man komplett in deren Welt ein und entwickelt ein Verständnis für die teilweise sehr unterschiedlichen Typen, Strategien und Kulturen.«

Autor: red

Bildrechte: SWZ

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