Kamera: 04.12.2013

Action-Cam: Drift HD Ghost

Die Action-Cam Drift HD Ghost bietet ein robustes Gehäuse, das ohne zusätzlichen Schutz bis zu einer Tiefe von 3 m wasserdicht ist. Als Besonderheit ist die Kamera mit einem drehbar gelagerten Objektiv ausgestattet.

Gleichgültig, ob man das längliche Gehäuse der Drift HD Ghost waagerecht, senkrecht oder in jeder Position dazwischen befestigt, es können dennoch Bilder mit waagrechter Horizontlinie gedreht werden — da sich die Optik über einen Bereich von 300 Grad drehen lässt. Auf dem Kopf stehende oder gekippte Bilder sowie Hochformat-Videoaufnahmen sollten sich auf diese Art vermeiden lassen. Die Drift HD Ghost ist zu einem Brutto-Listenpreis von knapp 300 Euro erhältlich.

Technische Eckdaten

In 1.080p sind mit der Drift HD Ghost Bildraten von 25 und 30 fps möglich. Im Raster 720p können zusätzlich noch 50 und 60 fps angewählt werden. Lediglich mit WVGA-Auflösung (848 x 480) sind Bildraten bis zu 120 fps möglich. Auch mit 1.280 x 960 Bildpunkten kann aufgenommen werden, dann mit maximal 48 fps.

Der Fotomodus der HD Ghost ist recht leistungsfähig: Es kann zwischen Auflösungen mit 11, 8 oder 5 Megapixel ausgewählt werden. Die Serienbildfunktion bringt es in jeder Auflösung auf bis zu 10 Bilder pro Sekunde. Über die Foto-Intervallaufnahme ist das Erzeugen von Zeitraffervideos in der Postproduction möglich. Es sind Intervalle von 0,5 s bis zu 60 s einstellbar.

Mit seiner Ultra-Weitwinkel-Optik kann die Action-Cam von Drift einen Bildwinkel von bis zu 170 Grad erfassen. Als Bildwandler wird ein CMOS-Sensor genutzt. Die Drift HD Ghost besitzt ein fest im Gehäuse eingebautes 2-Zoll-Farb-Display. Der kleine Bildschirm kann zum Darstellen der Menüs ebenso genutzt werden, wie als Suchermonitor oder zur Wiedergabe bereits aufgenommenen Materials. Um auch unter rauen Bedingungen zu bestehen, ist das Display mit einem »Gorilla Glass« geschützt.

Neben dem eingangs erwähnten, drehbaren Objektiv gibt es ein weiteres besonderes Feature der Drift HD Ghost, das sie von allen anderen Kameras dieser Übersicht unterscheidet: das Video Tagging. Wird diese Funktion aktiviert, zeichnet die Kamera in einer Art Cache/Loop-Recording-Modus auf das Material wird in einer Endlosschleife in den Speicher geschrieben. Betätigt der User nun die Tagging-Funktion, wird das im zuvor eingestellten Tagging-Intervall liegende Material dauerhaft gespeichert. Bei einem Tagging-Intervall von 30 Sekunden werden die vergangenen 30 Sekunden, die vom aktuellen Zeitpunkt an beginnenden 30 Sekunden sowie 30 Sekunden Nachlauf gespeichert. Die entstehende Aufnahme hat somit eine Dauer von 1:30 min.

Drift hebt weiter die neue Fernbedienung hervor, die mit der HD Ghost geliefert wird. Über die Fernbedienung kann die Aufnahmefunktion aktiviert werden, außerdem ist es möglich, damit zwischen den unterschiedlichen Betriebsmodi der Kamera zu wechseln. Dank in der Fernbedienung eingebauten LED-Lichtern soll sich der momentane Kamerastatus mit einem Blick sehr schnell erfassen lassen.

Auch eine WiFi-Funktion ist integriert. Weiter bietet die Drift HD Ghost einen dezidierten Audio-Input für einen 3,5-mm-Miniklinkenstecker. Beim Akku hebt Drift die extrem lange Laufzeit von bis zu drei Stunden hervor.

Der Lieferumfang der Drift HD Ghost umfasst neben der Kamera und der Fernbedienung auch diverses Equipment zum Befestigen der Kamera. Neben flacher und gebogener Klebehalterung ist zum Beispiel eine Halterung für Ski- oder Taucherbrillen und ein »Universal-Clip« beigelegt.

Fazit

Das große Plus der Drift HD Ghost ist die robuste Bauweise und die damit verbundene Möglichkeit, die Action-Cam auch ohne zusätzliches Gehäuse im Wasser einsetzen zu können. Auch die mitgelieferte Fernbedienung kann in vielen Aufnahmesituationen von Vorteil sein. Video-Tagging hilft dabei, in der Vergangenheit liegende Ereignisse noch nachträglich zu speichern. Die Fotofunktionen sind auf dem momentanen Stand der Technik. Was jedoch die Slow-Motion-Fähigkeiten betrifft, haben andere Modelle in dieser Preisklasse etwas mehr zu bieten, als die Drift HD Ghost.

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Autor
red
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