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Dynamic Media Facility erklärt

Qvest veröffentlicht einen Leitfaden für die softwaredefinierte Medienproduktion, der ab sofort zum Download bereitsteht.
©Qvest

Der DMF Adoption Guide steht hier zum Download bereit.

Mehr Inhalte, neue Formate und kürzere Produktionszyklen setzen Medienunternehmen zunehmend unter Druck. Gleichzeitig stoßen klassische, hardwarebasierte Produktionsmodelle an ihre Grenzen. Qvest hat vor diesem Hintergrund den »DMF Adoption Guide« veröffentlicht.

Im Mittelpunkt steht die Dynamic Media Facility (DMF), ein von der European Broadcasting Union (EBU) entwickeltes und definiertes Architekturmodell für softwarebasierte Medienproduktion. DMF schafft einen Rahmen dafür, wie sich klassische, fest aufgebaute Produktionsumgebungen in flexibel konfigurierbare, softwaredefinierte Plattformen überführen lassen. Aufgebaut ist DMF unter anderem auf dem Media eXchange Layer (MXL), einer Open-Source-Brancheninitiative der EBU, die den herstellerunabhängigen Austausch von Video, Audio und Metadaten zwischen softwarebasierten Medienanwendungen ermöglicht. Damit entsteht ein neues Betriebsmodell, das zunehmend zur Voraussetzung für zukünftige Produktionsanforderungen wird.

Gleichzeitig stehen viele Medienunternehmen vor der Herausforderung, den richtigen Einstieg in den Aufbau softwaredefinierter Produktionsplattformen zu finden, um nicht ins Hintertreffen zu geraten, sondern die Entwicklung aktiv zu gestalten.

©Qvest

Daniel Clasen, Practice Lead Custom Software Solutions.

»Die Einführung neuer Produktionsumgebungen war bis jetzt ein Infrastrukturprojekt mit Vorlaufzeiten von Monaten«, sagt Daniel Clasen, Co-Autor des »DMF Adoption Guide« und Practice Lead Custom Software Solutions bei Qvest. »Mit softwaredefinierten Plattformen wird daraus eine einfache Konfigurationsaufgabe. Setups und Workflows lassen sich heute flexibel bereitstellen, anpassen und skalieren. Das gelingt innerhalb von Stunden und perspektivisch sogar in Minuten.«

Für viele Medienunternehmen ist das ein entscheidender Hebel, um steigende Anforderungen trotz gleichbleibender Budgets, komplexer Produktionslandschaften und wachsender Abhängigkeiten von geschlossenen, herstellerspezifischen Systemen zu bewältigen.

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Patrick Steinert, Head of Technology Consulting.

»Entscheidend ist, vorhandene Ressourcen im Rahmen der DMF effizient einzusetzen«, sagt Patrick Steinert, Co-Autor und Head of Technology Consulting bei Qvest. »Statt Kapazitäten statisch für einzelne Anwendungen vorzuhalten, ermöglicht DMF eine deutlich flexiblere Nutzung über ganz unterschiedliche Szenarien hinweg – und schafft damit die Grundlage für skalierbare, wirtschaftliche Produktionsmodelle. Besonders spannend ist, dass DMF und MXL aktuell den Schritt von der theoretischen Referenzarchitektur in die praktische Anwendung vollziehen. Die nächste Phase wird durch offene Standards, Multi-Vendor-Interoperabilität und reale Implementierungen bei Kunden geprägt sein.«

Der Guide zeigt, wie Unternehmen den Einstieg finden und DMF und MXL schrittweise ganz praktisch in den Betrieb überführen können. Er beschreibt außerdem, was diese Neuausrichtung konkret für Produktionsprozesse, Time-to-Market und Infrastrukturstrategien bedeutet, und wie Medienunternehmen den Übergang in die Praxis erfolgreich gestalten können.

Den »DMF Adoption Guide« finden Sie hier zum Download.

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