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Mehr Cloud, bessere Vernetzung

AWS bringt Cloud Digital Interface auf den Markt, um unkomprimiertes Live-Video zuverlässig zwischen Anwendungen in der Cloud zu transportieren. Jens Gnad von Logic stellt AWS CDI und andere Neuerungen im Video vor.
AWS CDI

Mit AWS Cloud Digital Interface (AWS CDI) stellt Amazon Web Services plakativ formuliert einen praktikablen Cloud-Ersatz für SDI-Installationen vor. Mit AWS CDI lassen sich beispielsweise Multi-Viewer-Anwendungen, Bildmischung einer Live-Videoproduktion, Konvertierung der Videobildfrequenz und des Farbraum oder auch Videokodierung/Dekodierung in der Cloud realisieren.


Jens Gnad von LOGIC stellt Neuheiten von AWS und Nevion vor.

Optimiert für Live-Video-Performance, baut AWS CDI auf bestehenden Technologien auf, die auf Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2)-Instanzen laufen, zu denen auch Elastic Fabric Adapter (EFA) gehört. AWS CDI ermöglicht demnach den zuverlässigen Transport von unkomprimiertem Video mit einer Auflösung von bis zu 4K in Ultra-High Definition (UHD) bei 60 Bildern pro Sekunde (FPS) zwischen Anwendungen. Mit dem AWS CDI SDK können Hersteller unkomprimierte Live-Videoanwendungen in der Cloud bereitstellen, ohne Kompromisse bei der Videolatenz und -qualität eingehen zu müssen.

AWS Cloud Digital Interface

So funktioniert AWS CDI.

Vor AWS CDI wurden solche Applikationen üblicherweise mit SDI-Installationen umgesetzt. AWS CDI ebnet neue Wege und ermöglicht es Broadcastern, unkomprimiertes Live-Video zwischen Anwendungen und über EC2-Instanzen hinweg zu transportieren und so zuverlässige, leistungsstarke, skalierbare, interoperable und qualitativ hochwertige Live-Videolösungen in der Cloud zu entwickeln.

Föderationsmodus bei VideoIPath von Nevion

Jens Gnad betont, dass jeder Hersteller das AWS CDI SDK herunterladen könne. Nevion etwa nutze die Möglichkeiten von AWS CDI unter der Leitung Andy Rayner, Nevion CTO, schon intensiv. 

Nevion bietet nun weitere Vernetzungsmöglichkeiten für VideoIPath-Systeme.

Eine weitere Neuheit bei Nevion ist der »Föderationsmodus«, der es erlaubt, mehrere VideoIPath-Systeme miteinander zu vernetzen, sodass sie miteinander kommunizieren und Signale verteilen können. »So wird es möglich, zwei Setups der Orchestrierungs- und SDN-Steuersoftware VideoIPath miteinander zu verschachteln, ohne ein großes zentrales System aufbauen zu müssen«, erklärt Jens Gnad von LOGIC. Das wiederum ermöglich deutlich kürzere Realisierungszeiten – auch für größere Installationen.

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