TAG Video Systems stellt Visualisierungstool Lens vor
TAG Video Systems hat sein Media Control System (MCS) in der Version 1.7.0 um das neue Tool Lens erweitert. Es hilft Medienunternehmen, die Fehlerdiagnosezeit in großen Betrieben deutlich zu reduzieren.
Das Visualisierungstool Lens von TAG Video Systems löst ein typisches Problem im Betrieb: Wenn mehrere Feeds gleichzeitig Alarme auslösen, müssen Techniker bisher Daten aus verschiedenen Monitoring-Tools manuell zusammenführen, um die Ursache zu identifizieren. Lens bündelt hingegen alle relevanten Informationen in einer einzigen Oberfläche mit farbcodierten Schweregradindikatoren.

Die Hierarchien lassen sich individuell anpassen – nach Standort (z. B. »US West« → »Rack 7« → einzelne Encoder), Inhaltstyp (»Sport« → »Basketball« → einzelne Spielfeeds) oder Signalpfad. Jeder Feed kann dabei mehreren Kategorien gleichzeitig zugeordnet werden, sodass Operatoren denselben Feed aus verschiedenen betrieblichen Perspektiven betrachten können.
Tritt ein Problem auf, erscheinen farbcodierte Indikatoren auf jeder Hierarchieebene und zeigen an, ob einzelne Feeds oder ganze Kategorien betroffen sind. Techniker können von der Gesamtübersicht bis zur konkreten Diagnose navigieren, nach Schweregraden filtern und betroffene vor- oder nachgelagerte Systeme schnell identifizieren. Das reduziert die Mean Time to Repair (MTTR) erheblich – laut TAG lassen sich Ursachen in Sekunden statt Minuten aufspüren.
»Broadcast-Betriebe verwalten Hunderte oder Tausende von Kanälen über mehrere Rechenzentren hinweg, wobei jeder Kanal Dutzende von Überwachungsparametern hat«, sagt Michael Demb, VP Product Strategy bei TAG Video Systems. »Wenn etwas schiefläuft, zählt jede Sekunde. Lens gibt Operatoren einen einheitlichen Blick auf den Systemzustand und ermöglicht es ihnen, vom gesamten Rechenzentrum bis zur einzelnen Quelle zu navigieren.«
Lens ist ab sofort in TAG MCS Version 1.7.0 verfügbar.








