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Zeiss baut Personal ab
Das Unternehmen sieht die Gründe hierfür in der weltweiten Konjunkturschwäche. Vorstandssprecher Dr. Dieter Kurz erläutert: »Uns trifft die seit mehr als zwei Jahren andauernde Schwäche in zwei unserer vier Kernmärkte: der Halbleitertechnik und der Automobilindustrie. Zusätzlich macht uns der stagnierende Markt und der starke Preiswettbewerb in unserem Brillenglasgeschäft zu schaffen.«
Folgende Maßnahmen sind nach Unternehmensangaben geplant:
Die Carl Zeiss SMT AG, in der das Geschäft mit der Halbleitertechnik angesiedelt ist, wird im Laufe des nächsten Geschäftsjahres rund 220 Mitarbeiter am Standort Oberkochen abbauen.
Das Oberkochener Service-Center, in dem die Vorfertigung und interne Dienstleistungen gebündelt sind, wird bis Ende des Jahres rund 220 Mitarbeiter abbauen.
Der in Aalen ansässige Geschäftsbereich Augenoptik muss bis Ende des Geschäftsjahres 2003/04 (30. September 2004) seinen Personalstand um bis zu 300 Mitarbeiter reduzieren.
Forschung und Entwicklung sollen unter den wirtschaftlich schwierigen Umständen nicht leiden, Vorstandssprecher Kurz: »Wir werden auch in diesem Jahr rund neun Prozent unseres Umsatzes in Forschung und Entwicklung stecken. Damit untermauern wir unseren Anspruch, gestärkt in die Zukunft zu gehen.«
Autor: red
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